Zerbst l Mit einem Einsatz in der Nacht zum Montag endete für die Kameraden der Zerbster Ortswehr ein arbeitsreiches Wochenende.

Um 0.54 Uhr ging der Alarm, der 18 Kameraden mit vier Fahrzeugen in die Kleingartenanlage "Am Wasserturm" führte. Dort stand bereits eine Gartenlaube vollständig in Flammen. "Wir konnten jedoch ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude und Grundstücke verhindern", schildert Ortswehrleiter Steffen Schneider den Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache durch die Polizei laufen derzeit (siehe Kurzinterview rechts). Gegen 2 Uhr morgens waren die Kameraden wieder zurück in der Wache.

Zuvor hatten sie am Sonntag zwei weitere Einsätze zu bestreiten. Um 12.24 Uhr löste eine Brandmeldeanlage eines öffentlichen Gebäudes in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße Alarm aus. 19 Kameraden rückten mit vier Fahrzeugen aus. Glücklicherweise handelte es sich dabei jedoch um eine technische Störung - wie auch bereits am Freitagabend.

"Auch wenn die Vermutung nahe lag, dass es eine erneute technische Störung war, können wir solche Alarmierungen nicht ignorieren. Wir rücken stets aus, immer in der Annahme, dass doch der Ernstfall eingetreten ist." Weitere alarmierte Wehren aus dem Umland konnten jedoch zeitnah abbestellt werden, bevor sie in Zerbst eintrafen.

Am Nachmittag rückten zudem 18 Kameraden mit vier Fahrzeugen in den Wegeberg in Zerbst Nord aus.

Eine Anwohnerin steckte im Fahrstuhl fest. "Als wir gerade mit schwerem Gerät loslegen wollten, kam zum Glück der Servicetechniker dazu, der die Frau schließlich schnell befreien konnte", sagt Schneider. Das verhinderte Sachbeschädigungen. "Die Dame war die ganze Zeit über ansprechbar und wohlauf."