In Zerbst werden der Polizei derzeit verstärkt Laubeneinbrüche gemeldet. Michael Däumich, Pressesprecher des Polizeireviers Anhalt-Bitterfeld, spricht mit Judith Kadow für die Volksstimme über den Sachverhalt.

Volksstimme: Wieviele Einbrüche in Gartenlauben gab es und in welchem Zeitraum?

Michael Däumich: Im Laufe des vergangenen Wochenendes sind uns bis gestern Mittag bereits 18 Einbrüche gemeldet worden. Sie alle erfolgten im Bereich Weizenberge. Wann diese erfolgten, können wir noch nicht sagen. Entdeckt und gemeldet wurden sie am Wochenende durch ein Vorstandsmitglied des Vereins "Am Wasserturm".

Volksstimme: Steht der Brand einer Gartenlaube in dieser Kleingartensparte vielleicht damit im Zusammenhang?

Michael Däumich: Wir können Brandstiftung in diesem Fall nicht ausschließen, aber auch nicht bestätigen. Die Ermittlungen laufen. Der entstandene Sachschaden durch diese Einbruchsserie beläuft sich derzeit auf geschätzte 5000 Euro.

Volksstimme: Was raten Sie den Laubenbesitzern, wenn diese einen Einbruch entdecken?

Michael Däumich: Nichts anfassen, nichts aufräumen. In jedem Fall sollte die Polizei informiert werden. Nur so können wir von dem Vorfall erfahren. Selbst wenn nichts entwendet oder beschädigt wurde, hilft es uns doch, ein Bewegungsbild der Einbrecher zu erstellen. Außerdem könnten vielleicht dort Spuren genommen werden, die später noch nützlich sind.