Zerbst l Christina Hambach aus Weimar hat am Sonnabend den Lions-Jugendmusikwettbewerb 2014 auf Ebene des Lions-Distrikts 111-OM (Sachsen-Anhalt/Thüringen) für sich entschieden. Die 19-Jährige studiert an der Musikhochschule "Franz Liszt" Weimar im zu Ende gehenden dritten Semester und vertritt den Dis-trikt im Mai beim Deutschland-Ausscheid in Halle (Saale).

Sie befand sich am Sonnabend, als in der Zerbster Musikschule "Johann Friedrich Fasch" der Distrikt-Ausscheid ausgetragen wurde, innerhalb einer sechsköpfigen Konkurrenz. "Durchweg hohe Qualität" bescheinigten die Juroren Jürgen Merkert (3. Hornist im Gewandhausorchester Leipzig) und Jens Uhlig (Solotubist der Anhaltischen Philharmonie Dessau, zugleich Lehrer an der Zerbster Musikschule) dem Teilnehmerfeld. Vier der Schüler und Studenten traten in der "schweren" Disziplin an, zwei in der mittelschweren. "Es zeigten sich dann aber doch Unterschiede im technischen Können und der Virtuosität, so dass für uns eine leichte Vorentscheidung bereits nach dem Pflichtstück gefallen war", betonten beide.

Wie Christina Hambach haben auch die anderen Teilnehmer bereits Wettbewerbserfahrung, zumeist bei den jährlichen Wettbewerben "Jugend musiziert". Der Lions-Jugendmusikpreis jedoch war für alle neu und auf eigene Art reizvoll. "Teilnahme ist alles", meinte Richard Teufel, der an der halleschen Latina sein Abitur und darin eingeschlossen speziellen Musikunterricht absolvierte.

In diesem Jahr war das Horn zum Wettbewerbsinstrument bestimmt worden. Was begeistert am Horn? "Der ganz spezielle Klang", meinte die Gewinnerin. Das fanden auch die Besucher des öffentlichen Konzertes, in welchem die Wahlstücke vorgetragen wurden. Der Zerbster Lions Club hatte sich mit Kaffee und Kuchen auf mehr Besucher vorbereitet, verlor die Konkurrenz wohl gegen das Frühlingswetter.

Die jungen Musiker schätzen derartige Wettbewerbe: Sie werden souveräner und lernen, sich in einem Wettbewerb zu behaupten.

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