St. Bartholomäi zeigt unser Heimatfotorätsel in dieser Woche. Der Unterschied zwischen der historischen Aufnahme und der heutigen Situation ist enorm.

Zerbst l Wie viele andere Gebäude in Zerbst ist auch die Bartholomäikirche ein Opfer der Bombardierung der Stadt Zerbst 1945 geworden. Von der einstigen Pracht des Gotteshauses zeugt unser Heimatfotorätsel in dieser Woche.

Unter anderem erkannte Helmut Lehmann die Bartholomäikirche. "Dort bin ich getauft worden. Aber da war ich noch so klein, dass ich mich an die Kanzel zum Beispiel nicht mehr erinnern kann", erzählt der Zerbster. 1954 wurde er dort auch konfirmiert. "Pfarrer Ritter hat uns damals erzählt, dass dieser Teil der Kirche vor dem Krieg lediglich der Altar-Raum war." Dort, wo sich heute die Sommerkirche befindet, hätten damals die Leute gesessen.

Detlef Teßmann erkannte St. Bartholomäi ebenfalls. "Dieses kleine Kirchenschiff und die drei Fenster sprechen eindeutig für St. Bartholomäi", sagt der Zerbster. Das Bild zeige das Kirchenschiff, das zur Breite zeige. Annemarie Gründer erzählte am Lesertelefon, dass sie in Bartholomäi geheiratet hat.

St. Bartholomäi beherbergt nicht nur die Särge der Fürstenfamilie. Ein Bild und der Grabdeckel von Wolfgang dem Bekenner zieren noch heute die Wände des Kirchenschiffes. Als erster fürstlicher Protestant schrieb Fürst Wolfgang von Anhalt (1492-1566) - "der Bekenner" - anhaltische Geschichte.

Über den Gewinn eines 10-Euro-Biber-Ticket-Gutscheines kann sich Helmut Lehmann freuen. Herzlichen Glückwunsch. Der Gewinn kann ab Montag in der Lokalredaktion abgeholt werden.

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