Steinmetz Christian Keck ist das Gesicht der Gewerbefachausstellung 2014. Im Gespräch mit Judith Kadow von der Volksstimme verrät er, wie es dazu kam und welche Resonanz er bislang erhalten hat.

Volksstimme: Herr Keck, wie wurden Sie "Werbe-Pate" der Zerbster Gfa?

Christian Keck: Die Kreishandwerkerschaft ist auf mich zugekommen und hat gefragt, ob ich mitmachen würde. Was genau auf mich zukommt, wusste ich nicht. Etwas Überwindung hat es mich schon gekostet, aber ich war ja auch einer von denen, die sich für eine Verlegung ausgesprochen haben. Für das erste Messejahr mit neuem Termin bin ich nun das Gesicht. Aber das wird ja jährlich wechseln. Daher ist es schon ok so.

Volksstimme: Warum sind Sie mit ihrem Unternehmen auf der Gfa vertreten?

Christian Keck: Mir geht es gar nicht so sehr darum, die Auftragsbücher zu füllen. Ich möchte das Gewerbe der Steinmetze bekannter machen. Fragt man 100 Leute, was ein Steinmetz macht, sagen 90: Grabsteine. Vielleicht noch Fensterbänke und Stufen, aber dann hört es auf. Wir arbeiten auch im Küchen- und Badbereich mit neuen Materialien wie Quarzkomposit. Vieles lässt sich aus Stein machen.

Volksstimme: Gehören Sie auch zu den Handwerkern, die nach einer Pause wieder zur Gfa zurückgefunden haben?

Christian Keck: Das tue ich. Auch ich war bei der letzten Gfa nicht dabei, da sich der Aufwand nicht mehr lohnt, in meinen Augen. Doch die Absprachen des neuen Termines haben mich überzeugt. Zumal die Gewerbefachausstellung eine qualitativ sehr gute Endverbrauchermesse ist. Auch das Zusammenspiel mit einem Stadtfest ist genau richtig. Messeleiterin Viola Tiepelmann und ihr Team bieten tolle Rahmenbedingungen und Konditionen.

Volksstimme: Wie fiel die Resonanz im Kollegenkreis aus?

Christian Keck: Positiv. Natürlich wurde ich angesprochen und es gab Nachfragen. Ich hoffe, auf der Gfa viele Kollegen begrüßen zu können - aus Zerbst und der Region.