Der Feuerwehrverband Köthen-Zerbst wählt am kommenden Sonnabend einen neuen geschäftsführenden Vorstand. Zum weiteren Inhalt der Delegiertenversammlung sprach Thomas Drechsel für die Volksstimme mit dem Verbandsvorsitzenden Siegfried Schellin.

Volksstimme: Welcher Art ist das Treffen am Sonnabend?

Siegfried Schellin: Der Feuerwehrverband hat zur regulären Delegiertenversammlung eingeladen. Diese findet am kommenden Sonnabend ab 9.30 Uhr in der Raststätte Jütrichau statt.

Volksstimme: Was wird behandelt?

Siegfried Schellin: Dem Rückblick auf die vergangenen Zeit und der Vorstellung der Planung zur Verbandsarbeit für die nächste Zukunft schließt sich eine Satzungsänderung an. Hierbei geht es unter anderem darum, dass die Stadt- und Gemeindewehrleiter der Mitgliedwehren künftig auch in der Satzung als Mitglieder des Verbandsvorstandes benannt sind. Bislang haben sie sich natürlich auf freiwilliger Basis an der Vorstandsarbeit beteiligt, doch sie hatten formell kein Stimmrecht. Durch die Satzungsänderung soll das nun verbrieft werden. Zum anderen wollen wir in der Satzung festlegen, dass die gewählten Verbandsvorstände künftig für vier Jahre gewählt werden. Bislang war der Vorstand für drei Jahre gewählt.

Volksstimme: Sind also jetzt Vorstandsneuwahlen fällig?

Siegfried Schellin: Ja. Die beiden Stellvertreter und der Vorsitzende sind neu zu wählen, und auch der Kassenwart muss neu bestimmt werden. Für diese Funktion liegen bislang vier Vorschläge vor. Für den Vorsitz kandidiert bislang noch niemand, für die Funktionen der beiden stellvertretenden Vorsitzenden gibt es drei Vorschläge.

Volksstimme: Was ist mit den bisherigen Funktionsträgern?

Siegfried Schellin: Weder ich noch Hans Wink aus Jütrichau und auch Hans-Uwe Reh aus Aken werden erneut kandidieren. Irgendwann ist es dann auch genug. Man wird eben nicht jünger.