Gommern/Leitzkau. Der Krisenstab mit Vertretern der Stadt, des Landesamtes für Hochwasserschutz und des Landkreises hat eine erfreuliche Botschaft: Das Wasser geht zurück, nur in drei Häusern in Gommern musste gepumpt werden, das Wasser drückt aus den Gullis, nicht aber über die aufgestapelten Sandsäcke. Man habe daher schon früh mit Gegenmaßnahmen begonnen, so Bürgermeister Wolfgang Rauls.

Nachdem bereits am Freitagnachmittag mit vorbereitenden Maßnahmen begonnen worden war, konstatierte Gommerns Wehrleiter Ralf Fröhlich am Sonntag: "Wir haben alles Machbare getan!" Aber es gelte zu überlegen, woher weitere Hilfe kommen könnte. Kreisbrandmeister Bernd Gierke, der an der Lagebesprechung teilnahm, sagte: "Für weitergehende Fälle wurden benachbarte Feuerwehren in Bereitschaft versetzt."

Gommerns Ortswehren waren fast alle in Einsätzen. Eine Ausnahme bildete Leitzkau: Die Kameraden dort übernahmen die Bereitschaft für übrige Einsätze wie Feuer und Unfälle etwa. Begründung: Einsatzbereitschaft und -stärke sind gegeben, die Lage zentral genug.