Volksstimme: Welches Vorbild haben Sie - in Leben und Politik? Wer hat Sie zur Politik gebracht?
Uwe Schulze: Mein Vorbild ist Helmut Kohl. Zur politischen Arbeit angeregt hat mich mein Großvater Alwin Schulze. Mit der politischen Wende ergab sich die Möglichkeit, selbst etwas politisch mitzugestalten.

Warum wollen Sie Landrat bleiben?
Ich bin mit Herzblut Landrat, damit es weiter vorwärts geht!

Was zeichnet Sie aus, diese Spitzenposition eines Wahlverwaltungsbeamten weiter auszufüllen?

Ich habe bereits drei Kreise zusammengeführt, Strukturen vereinheitlicht, das Gemeinwohl gestärkt, indem beispielsweise das Gymnasium Francisceum saniert wurde.

Wie wollen Sie die Bürger des Landkreises Anhalt-Bitterfeld mitnehmen, wenn es um Entscheidungen für die Entwicklung des Kreises geht?
Ganz wichtig ist das Gespräch mit unseren Menschen im Landkreis. Ich bin gern unter ihnen, höre zu, nehme mir Dinge an, erläutere meine Position. So soll es bleiben.

Welchen Umgang mit dem Kreistag wollen Sie pflegen?

Ich werde auch weiterhin alle Fraktionen in die Entscheidungen einbinden und dies notfalls auch einfordern. Das funktionierte bisher, das wird es auch in Zukunft.

Was ist für Sie Heimat?

Das ist die Landschaft zwischen Fläming und Goitzsche mit all ihren Menschen.

Welches war der größte Erfolg in Ihrem Leben?

Nach meinem Unfall vor nun gut einem Jahr wieder mein Amt voll und ganz ausfüllen zu können.

Welches war Ihr größter Fehler?
Mein Fahrradunfall am 9. Mai 2013.

Was ärgert Sie besonders?
Arroganz, Dummheit und Falschheit.

Was war der glücklichste Moment Ihres Lebens?
Die Geburt unserer Tochter Stefanie.

Wenn ich einen Tag Zeit für mich ganz persönlich hätte, dann würde ich ...
... ihn gern mit Frau und Tochter gemeinsam im Sommer am Strand verbringen.

Welches wird Ihre erste Amtshandlung sein, falls Sie wiedergewählt werden?
Zuallererst werde ich mich bei meinen Freunden und Mitstreitern für ihre Unterstützung bedanken.

Für welches Problem/Vorhaben/Projekt in Anhalt-Bitterfeld wollen Sie sich besonders einsetzen?
Ganz vorn an steht der Bau der Turnhalle für das Gymnasium Francisceum, den ich wie versprochen umsetzen werde.

Was erhoffen Sie sich, sollten Ihre Wähler, die Menschen in Anhalt-Bitterfeld, am Ende der siebenjährigen Wahlperiode über sie denken und sagen?
Er war einer von uns und er hat es gut gemacht.

Falls ich nicht Landrat werde, werde ich ...
... mich ebenfalls bei meinen Freunden und Mitstreitern für ihre Unterstützung bedanken.

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