Vier Kandidaten treten am 25. Mai zur Wahl des neuen Landrates für Anhalt-Bitterfeld an. Das wichtigste Wahlbeamtenamt im Kreis ist auf sieben Jahre zu vergeben. In den nächsten Tagen stellen wir alle Bewerber vor. Heute: Die einzige Kandidatin im Rennen - Kathrin Hinze.

Volksstimme: Welches Vorbild haben Sie - in Leben und Politik? Wer hat Sie zur Politik gebracht?

Kathrin Hinze: Mein Vorbild ist Wilfried Steinert - der ehemalige Vorsitzende des Bundeselternrats.

Warum wollen Sie Landrätin werden?

Um den Landkreis voranzubringen - mit transparenten, lösungsorientierten Entscheidungen und kompetenter Sachpolitik. Ich möchte etwas bewegen!

Was zeichnet Sie aus, diese Spitzenposition eines Wahlverwaltungsbeamten ausfu¨llen zu können? Welche Erfahrungen bringen Sie dafu¨r mit?

Ich bringe betriebswirtschaftliches Wissen, mehrjährige Leitungstätigkeit und Erfahrungen in der Kommunal-, aber auch Landes- und Bundespolitik mit.

Wie wollen Sie die Bu¨rger des Landkreises Anhalt-Bitterfeld mitnehmen, wenn es um Entscheidungen fu¨r die Entwicklung des Kreises geht?

Ich plädiere für fru¨hzeitige Informationen, Einbeziehung von Bu¨rgerinitiativen, sachkundigen Bu¨rgern sowie gewählte Vertreter und transparente Entscheidungen.

Welchen Umgang mit dem Kreistag wollen Sie pflegen?

Ein offener, ehrlicher und sachgerechter Umgang ist mir wichtig.

Was ist fu¨r Sie Heimat?

Heimat ist fu¨r mich mein familiäres Umfeld und mein Wohnort in einem schönen "Landstrich".

Welches war der größte Erfolg in Ihrem Leben?

Die Landeselternratvorsitzende und Vorstandsmitglied im Bundeselternrat zu sein.

Welches war Ihr größter Fehler?

Dass ich mich nicht eher in die Politik eingebracht habe.

Was ärgert Sie besonders?

Eigenschaften wie Intoleranz, Überheblichkeit und Unfähigkeit.

Was war der glu¨cklichste Moment Ihres Lebens?

Die Geburt meiner beiden Kinder.

Wenn ich einen Tag Zeit fu¨r mich ganz persönlich hätte...

Dann wu¨rde ich einen Wellness-Tag einlegen und ihn mit einem guten Buch verbringen.

Welches wird Ihre erste Amtshandlung als Landrätin sein, falls Sie gewählt werden sollten?

Ich würde zuerst mir einen aktuellen Sachstand und Überblick verschaffen - und dazu die Dezernenten und Amtsleitungen zu einem Austausch einladen.

Fu¨r welches Problem/Vorhaben/Projekt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld wollen Sie sich besonders einsetzen?

Für die Verminderung der Jugendarbeitslosigkeit und dafür, Menschen in Arbeit zu bringen, damit sie eine Perspektive haben.

Was erhoffen Sie sich, sollten Ihre Wähler, die Menschen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, am Ende der siebenjährigen Wahlperiode u¨ber sie denken und sagen?

Das hat sie gut gemacht und wir sind zufrieden mit ihrer Arbeit.

Falls ich nicht Landrätin werde, werde ich...

...mich weiter der Bildungspolitik widmen und unter anderem fu¨r bessere Bildungschancen kämpfen.

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