Der Fotograf Shumon Ahmed stellte 2013 in der Essenzen-Fabrik in Zerbst aus. Seine Bilder zeigten Porträts aus Bangladesch. Fritz Kölling besuchte ihn nun in seiner Heimatstadt Dhaka.

Zerbst l "Bangladesch - Gesichter eines unbekannten Landes", sie vermittelte im vergangenen Herbst Shumon Ahmed mit einer Ausstellung eindrucksvoller Porträts aus seinem Heimatland in der Zerbster Essenzen-Fabrik. Zustande gekommen war die Schau, zu deren Vernissage der Fotograf selbst anwesend war, vor allem auch durch Fritz Kölling, Vorstandsmitglied des Essenzen-Fabrik e.V.

Nun besuchte Fritz Kölling den Fotografen in Dhaka, Bangladesch, wo Shumon Ahmed mit Frau und Sohn lebt. Inzwischen hat er nicht nur an der bedeutenden südasiatischen Ausstellung Dhaka Art Summit teilgenommen, sondern auch Installationen in New York präsentiert.

"Shumon ist glücklich, dass darüber sogar die ,New York Times` berichtete", erzählt Fritz Kölling. Zugleich aber erinnere sich der Fotograf gerne an die Zeit in Deutschland. "Zerbst war für mich ein tolles Erlebnis, besonders die herzliche Aufnahme und die familiäre Stimmung", zitiert ihn Fritz Kölling.

Auf dieser ersten Deutschlandreise habe den Mann aus Bangladesch vor allem auch die Weite und dünne Besiedlung beeindruckt. In Dhaka dagegen leben genauso viele Menschen wie in den neuen Bundesländern auf engstem Raum zusammen. "Diese Stadt sei ein Wahnsinn", sagt Shumon, "aber sie inspiriert mich immer aufs Neue".