Grimme l Nein, es ist weder das Landschulheim in Steutz noch das Naherholungsgebiet in Dannigkow, was in dieser Woche beim Heimaträtsel gesucht war. Zwei Anrufer lagen damit leider falsch.

Einer, der es ganz genau wissen musste, ist aber Detlef Wenzel: "Das ist das Flämingwanderheim in Grimme", löst er das Rätsel richtig. "Ich bin aus Grimme und besuche dort Veranstaltungen", erklärt er sogleich, weshalb er sich ganz sicher mit dieser Antwort ist.

Auch Gudrun Paul aus Loburg kennt die "Touristenstation Grimme". Sie ist in dem kleinen anhaltischen Ort aufgewachsen, ihre Mutter arbeitete im Kindergarten, der dort früher untergebracht war.

Waltraud Bräse kommt zwar aus Schweinitz, aber kennt das Wanderheim Grimme trotzdem. "Von dort aus kann man sehr schöne Wanderungen unternehmen", weiß sie. Von der Lehre aus ist sie Ende der 1970er Jahre dort gewesen, auch ihre Kinder waren schon da. "Mein Sohn musste 1989 dort das Wehrlager besuchen", erinnert sie sich.

Helmut Lehmann aus Zerbst ist als Junge 1954 dort gewesen. "Damals haben wir täglich Radwanderungen durch den Fläming unternommen", weiß er noch. Seine beiden Töchter besuchten den WEMA-Kindergarten und waren zur Abschlussfahrt ebenfalls dort.

Hans-Joachim Heine, ebenfalls aus Zerbst, gehörte zu den FDJlern, die in den 70er Jahren die Baracken mit aufgebaut haben, die auf dem Foto zu sehen sind. "Das Holz kam aus Nedlitz", erinnert er sich noch genau. Aber die jungen Leute haben dort nicht nur gearbeitet: Feiern, Grillen und Sport kamen auch nicht zu kurz. "Es sind nur schöne Erlebnisse in der Erinnerung", sagt Heine.

Die Zerbsterin Monika Krüger hat an dem Platz und den Baracken das Wanderheim erkannt. Als Grundschullehrerin hat sie schon viele, viele Ausflüge dorthin unternommen. "Mit den Schülern ging es per Rad von Zerbst nach Grimme. Dort gab es einen alten Lehrer, der sich gut auskannte, der dann Führungen anbot und Flora und Fauna erklärte. Auch Nachtwanderungen sind ihr noch gut in Erinnerung.

Detlef Teßmann aus Zerbst ist als Schüler mit seiner Klasse für zwei, drei Tage in Grimme gewesen. "Schöne Radtouren haben wir da als Klasse unternommen", weiß er noch. Und 20 Jahre später war dann auch seine Tochter Stephanie dort.

Das Badetuch für die Lösung des Rätsels erhält Monika Krüger. Der Preis liegt in der Redaktion zur Abholung bereit.

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