In der ersten Julihälfte soll der städtische Bauhof von der Biaser Straße an den Amtsmühlenweg umziehen. Die notwendigen Sanierungsarbeiten an Gebäuden und Außenlage laufen. Bauherr sind die Zerbster Stadtwerke als Neueigentümer des Grundstücks.

Zerbst l "Die Arbeiten sind in vollem Gange", schildert Jürgen Konratt. Er ist Geschäftsführer der Zerbster Stadtwerke. Das kommunale Unternehmen hat das Grundstück am Amtsmühlenweg erworben und richtet es her. Die Stadt Zerbst wird sich dann dort mit dem städtischen Bauhof einmieten - die gleiche Konstellation liegt bereits jetzt mit dem Gelände an der Biaser Straße vor.

"Voraussichtlich in der 27./28. Kalenderwoche werden wir die Sanierung abschließen und dann den Umzug mit dem Bauhof organisieren", erklärt Konratt. Gegenwärtig seien sie etwas in Zeitverzug, da die Baugenehmigung für das Nebengebäude erst spät eingetroffen sei. In diesem werden sich künftig die mit einer Fußbodenheizung ausgestatteten Sanitäranlagen und Umkleideräume für die Bauhofmitarbeiter - getrennt nach Frauen und Männern - befinden. "Der Betonfußboden ist bereits drin", berichtet der Stadtwerkegeschäftsführer vom momentan laufenden Trockenbau. Die notwendige Mauerwerkssperrung außen ist inzwischen eingebracht, nun erfolgt im Inneren die Trockenlegung.

Die Maßnahmen am Verwaltungsgebäude sind bereits weiter fortgeschritten. Seit Beginn der Arbeiten im Frühjahr wurde hier neben einem maroden Anbau ebenfalls die Außentreppe abgerissen, die durch eine neue ersetzt wird. Im Obergeschoss erfolgte die Erneuerung des Fußbodens und der Decken, einzelne Wände wurden entfernt, die so neu entstandenen Räume tapeziert und gestrichen. "Auch die elektrische Verkabelung ist im Wesentlichen erneuert worden", berichtet Konratt. Darüber hinaus wurde der Kellerbereich komplett abgestrahlt, so dass dort fortan die Heizungsanlage und mit dem Server die technische Zentrale untergebracht werden können. Als letztes wird eine Nebeneingangstür samt Treppe eingebaut, so dass die Bauhofmitarbeiter das Verwaltungsgebäude direkt vom Nebengebäude aus betreten können.

Ganz fertig ist man damit allerdings nicht. Denn im Zuge der Sanierung traten, wie häufig bei solchen Maßnahmen, vorab nicht ins Auge gefasste Kleinigkeiten zu Tage. Als ein Beispiel nennt Konratt die hintere Fassade des Verwaltungsgebäudes, die gleich noch gemacht werden soll. Sobald dann alle Gewerke vom Hof sind, findet die abschließende Herrichtung der Außenanlagen statt.

Die Projektbetreuung liegt in Händen des Zerbster Ingenieurbüros Wasser und Umwelt. Die Gesamtinvestitionskosten beziffert der Stadtwerkechef mit rund 300000 Euro.