Heute ist Weltblutspendetag. In Zerbst lädt Peter Stoye vom DRK mit seinem Team in diesem Jahr zu 36 Blutspendeterminen ein. Über die bisherige Resonanz spricht er mit Judith Kadow.

Wie viele Blutspenden haben Sie und Ihr Team im Bereich Zerbst bis dato in 2014 durchgeführt?

Peter Stoye: Bislang hatten wir 16 Termine, davon waren 14 öffentlich und zwei nichtöffentliche Werkstermine. Insgesamt sind für dieses Jahr 36 Blutspendetermine geplant.

Wie viele Spendenwillige waren dabei?

Gestern fand eine Blutspende statt und mit ihr haben wir in 2014 bislang 706 Spendenwillige begrüßen können. Darunter waren 28 Erstspender. Die Zahlen sind in Ordnung, aber besser geht es immer. Wir streben insgesamt 1450 Spender in diesem Jahr an. Da sind wir auf einem guten Weg. Trotzdem bleibt es ein Fakt, dass es von Jahr zu Jahr weniger Spender werden.

Wo finden die nächsten Blutspenden im Bereich Zerbst statt?

Es gibt im Juli zwei Termine. Zum einen findet eine Blutspende am 1. Juli in der Volksbank, Schloßfreiheit 8, zum anderen am 10. Juli in der Ciervisti-Ganztagsschule, Fuhrstraße, statt - jeweils von 16 bis 20 Uhr.

Die Spender erwartet dann ein Extra. Welches?

Ich konnte das Eiskaffee in Lindau als Partner gewinnen. Alle Blutspender erhalten nach ihrer Spende eine Eistüte mit drei Kugeln Eis. Das übliche Spenderfrühstück wird natürlich auch gereicht. Ich hoffe, das zieht weitere Spender an. Ein Versuch ist es allemal wert.

Gab es in diesem Jahr bereits besondere "Spende-Jubiläen" - die 100. Spende zum Beispiel?

Die gab es in der Tat. Das sind unsere Enthusiasten. Wir konnten bereits drei Spender beglückwünschen, die ihre 100. Spende absolviert haben. Davon gleich zwei auf einem Termin und alle drei in der Volksbank. Dabei ist es keine Geschlechterfrage, wer viel spendet. Ob Mann oder Frau - das bleibt ausgeglichen.

Lässt sich erkennen, ob Blutspendetruck oder die klassische Blutspende in Räumen mehr Spender anziehen?

Nein. Es ist einfach unmöglich zu sagen, wann die Leute zu uns kommen und wann nicht. Es ist mein 14. Jahr, in dem ich Blutspenden organisiere und es gibt einfach kein Konzept dahinter. Die Zahlen schwanken - unabhängig vom Ort, vom Wetter, von der Jahreszeit. Das macht es uns nicht leichter, da wir die Lebensmittel einkaufen und möglichst gut kalkulieren müssen. In Lindau zum Beispiel wird das Blutspendemobil sehr gut angenommen, andere schwören auf die Volksbank oder die Ciervisti-Schule als Ort der Blutspende. Alle unser Spende-Orte sind gut. Es ist eine persönliche Geschmacksfrage.

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