Jütrichau (fw) l Der Löschangriff ist eine gängige Übung der Freiwilligen Feuerwehr. Das Team, welches als erstes einen Behälter von einem Fassungsvermögen über zehn Liter füllen konnte, sollte den Wettstreit gewinnen. "Wir haben die Kampfrichter im Vorfeld schulen müssen, damit sie auf den verschiedenen Positionen arbeiten können", erklärte Hans Wink. Auch die Teams hätten sich im gründlich auf den Wettkampf vorbereitet, dessen Schirmherr der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann war.

Die Teams traten jeweils auf zwei Bahnen gleichzeitig an. Ein Team zog mit jeweils sieben Kameraden in den feuchtfröhlichen Wettkampf. "Es geht hierbei um Zusammenarbeit, die Gruppe ist gefragt, nicht der Einzelne", erklärte Feuerwehrmann Wink. Um auf der sicheren Seite zu sein, erfolgte die Zeitabnahme sowohl elektronisch als auch per Hand.

An dem Wettbewerb beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehrgruppen aus Jütrichau, Garitz, Bornum, Straguth, Deetz, Nutha, Niederlepte, Lindau, Zerbst und Zernitz. Aufgrund ihrer Größe waren manche Ortsgruppen gemeinsam zum Wettkampf angetreten. Im Ergebnis sollte sich zeigen, dass tatsächlich nur wenige Sekunden über den ersten und die sechs folgenden Plätze entscheiden sollten.

Auf dem ersten Platz landete die Gruppe Garitz/Bornum (22,97 Sekunden), gefolgt auf dem zweiten Platz vom Team Straguth/Deetz (27,00 Sekunden). Einen soliden dritten Platz belegten Nutha und Niederlepte (28,93 Sekunden).

Auf den vierten Platz schafften es die Kameraden aus Lindau (32,74 Sekunden) und den fünften Platz belegte das Team der Jütrichauer (34,63 Sekunden). Damit lagen sie deutlich vor den Zerbstern, die für den Löschangriff 41,22 Sekunden benötigten. Den letzten Platz belegte das Löschteam aus Zernitz (50,58 Sekunden).