Zerbst. Im Juli 2009 startete die Bewertung der Alten- und Pflegeheime durch die Fachkräfte des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen – der sogenannte Pflege-TÜV. Während das Haus "Willy Wegener" unter Leiterin Renate Löbert bereits vor mehreren Monaten einen unangekündigten Kontrollbesuch erhielt, war nun vor wenigen Tagen das AWO-Seniorenzentrum am Frauentorplatz dran. "Drei Kontrolleure waren den ganzen Tag da und haben unser Haus unter die Lupe genommen." Zu den Test-Kriterien zählt beispielsweise die Pflege und medizinische Versorgung, der Umgang mit demenzkranken Bewohnern, soziale Betreuung, Alltagsgestaltung und Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene. Das Resultat: Pflege-Note 1,1.

"Wir sind mehr als zufrieden", betont die Leiterin des Hauses Silvia Dähne. Die eine oder andere Kleinigkeit fiel den Prüfern ins Auge, die die Traumnote von 1,0 nicht möglich machte. Doch damit kann Silvia Dähne mehr als gut leben. "Die Note ist völlig in Ordnung. Die Hinweise der Prüfer helfen uns, auch bei diesen kleinen Dingen genau hinzusehen."

Im AWO-Seniorenzentrum am Frauentorplatz werden alle Bewohner kontiniuerlich von einem überschaubaren und eingespieltem Pflegeteam versorgt. "Nur durch diese festen Bezugspersonen können sich unsere Bewohner sicher und geborgen fühlen und Vertrauen aufbauen", betont Dähne.

Die Pflege im Haus erfolgt nach einem festgelegten Pflegeplan, der sich "an den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner orientiert und kleine Ziele steckt, die mit unserer Hilfe erreicht werden sollen", betont Dähne.

Wer sich einen persönlichen Eindruck vom Haus schaffen möchte, ist herzlich eingeladen. "Sprechen Sie mit uns", sagt Dähne. Auf Wunsch sind persönliche Führungen durch die Einrichtung möglich.

Das Haus "Willy Wegener" erreicht im Übrigen die Note 1,5. Bestnoten für die Einrichtungen der Rolandstadt.