Zerbst l Ein weiteres Stück des Parkweges entlang des Waldfriedens im Zerbster Süden wird seit Freitag voriger Woche repariert. Obgleich diese Straße dem Status nach eine reine Gemeindestraße ist, bewältigt sie tagtäglich doch eine erhebliche Verkehrslast. Diese dürfte insbesondere in einigen Jahren weiter zunehmen, wenn tatsächlich die Jannowitzbrücke neu errichtet ist und dann wieder Altbuchsland mit der Kirschallee verbindet.

Bisher war die Fahrbahn nach Reparaturen sehr schnell wieder löchrig, und vor allem die Ränder fransten permanent aus. Aktuell sind Dietmar Sadursky und Pascal Schröter gemeinsam mit Klaus-Dieter Lehmann von der bauausführenden Firma Zetieba damit beschäftigt, für einen künftig besseren Halt der Asphaltdecke Straßenborde einzubauen. Diese werden "auf Lücke" gestellt, so dass das Regenwasser in die tiefer liegenden Rand- und Parkbereiche abfließen kann. Dies erspart den Einbau einer Oberflächenwasserkanalisation.

Die Straße wird künftig 6,50 Meter breit sein. Sie ist während der Bauarbeiten zwischen den Einmündungen auf den Brauereiweg bzw. der Friedensallee voll gesperrt. In einem ersten Abschnitt wird etwa die Hälfte dieser Distanz erneuert. Der zweite Abschnitt werde, so Bernd Köhler, im kommenden Jahr angegangen. Dies erfolge aus Kostengründen, so der Leiter Bauverwaltung. "Unser Budget für Straßenreparaturen gibt 2014 nicht mehr her." Die derzeitigen Arbeiten haben ein Volumen von rund 20 000 Euro. Die Arbeiten sollen in etwa zwei Wochen beendet sein.