Zerbst l Nach dem misslungenen Start der "WM-Fanarena" im Zerbster Jahn-Stadion verspricht Organisator Stefan Wallwitz einen Qualitätssprung. Wie er gestern Nachmittag aus Magdeburg informierte, steht für das kommende WM-Vorrundenspiel am Sonnabend gegen Ghana eine fünf mal zwei Meter große LED-Wand zur Verfügung. Er hatte die Technik gestern beim Vermieter selbst in Augenschein genommen.

Die Bildfläche basiere auf aktuellem technischen Stand und biete ein auch bei Tageslicht sehr ansprechendes Bild, so Wallwitz. Die Technik werde am Freitagvormittag angeliefert und in den Probebetrieb versetzt, so dass es am Sonnabend zu keinen Problemen bei der Ausstrahlung kommen werde.

Zugleich entschuldigt sich Wallwitz bei den rund 200 WM-Fans, die am Montagabend vergebens ins Stadion gekommen waren. Ausgelöst durch technische Probleme mit dem dort installierten Beamer und zusätzlich erschwert durch Leistungsverluste, war es zuerst überhaupt nicht zu einer Ausstrahlung des Spiels gekommen, im Anschluss war nur ganz wenig zu erkennen. "Ich möchte alle Interessierte bitten, nun erneut vertrauen zu haben und zur Life-Übertragung zu kommen", so Wallwitz. Er stellte ein Fass Freibier in Aussicht.

Die nun georderte LED-Wand funktioniert bei jedem Wetter, so Wallwitz. Allerdings ist ein Mindestabstand von zehn Metern nötig, um gut zu sehen. "Wir könnten also weiter an den Wall zum Anger rücken und dennoch prima sehen."

Volksstimme-Leser Jens Wernicke findet es trotz misslungenem Start "toll, dass sich jemand diese Mühe macht". Er wird auf jeden Fall am Sonnabend die Fan-Arena besuchen. "Am Montag konnte ich berufsbedingt nicht dabei sein. Aber am Sonnabend gehen wir auf jeden Fall mit fünf Leuten ins Jahn-Stadion."