Zerbst (dpa/dtr) | Bei einem Autounfall in Zerbst ist ein Neugeborenes schwer verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher in Dessau-Roßlau mitteilte, musste zur Behandlung des Kindes per Rettungshubschrauber der Notarzt eingeflogen werden, da der Rettungswagen am Donnerstagabend anderweitig im Einsatz war.

Ein Mercedes-Fahrer war aus einer Seitenstraße nach links auf die vierspurige Bundesstraße aufgefahren. Vermutlich hatte er den in der zweiten Spur fahrenden Audi mit dem Baby wegen eines Kleintransporters nicht gesehen.

Derartiges passiert an dieser Einmündung pro Jahr dreimal, sagt die Polizei. Muss die Verkehrsituation geändert werden? Hier galt bis 2011 schon einmal Linksabbiegeverbot. Anwohner wünschen sich dieses zurück.

Hinweis: In einer früheren Version des Textes hieß es, das Baby sei mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden. Dem ist nicht so. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.