Tausende Besucher strömten am Wochenende über die Festmeile des Stadtfestes in Gommern. Zahlreiche Stände, drei Bühnen und viel Musik boten für jeden Geschmack Unterhaltung.

Gommern l "Wir sind Gommeraner" riefen die Mitglieder der "Effkes Anders Jasskapel", der "etwas anderen Jazz-Kappelle" aus den Niederlanden, die seit Jahren zum Gommeraner Stadtfest spielen. Kurz zuvor hatte Bürgermeister Jens Hünerbein die Niederländer zu Einwohnern erklärt und ihnen den Anstecker der Einheitsgemeinde angeheftet.

Gute Laune herrschte auch unter den Organisatoren des Stadtfestes. "Bis auf eine kurze Regenhusche hat sich das Wetter gehalten, das war unsere größte Sorge", sagte Bürgermeister Jens Hünerbein, der das Programm auf der Bühne am Platz des Friedens moderierte.

Dort spielten "Silent Song" Hits aus den vergangenen Jahrzehnten, die Schüler der Sekundarschule zeigten einen Sketch und später startete die Marschband "38th District Pipes and Drums" von dort aus ihren Rundgang über die Festmeile. "The Inner Voice" spielte auf der Bühne am Ernstingsplatz, auf der anderen Seite der Festmeile. Das Trio wechselte sich dort mit der Blaskapelle "Guggemusik Belgern" ab, die mit ihren Kostümen und bekannten Hits für gute Stimmung sorgten. Die dritte Bühne am Garagenkomplex in der Walther-Rathenau-Straße gehörte den Nachwuchsbands. Unter anderem spielte "Tune122" Akkustisches und der Jugendchor sang wie "projectzwo.5" Rocklieder.

Abends heizten "Haldrenalin" auf der Hauptbühne den Zuschauern auf dem gut gefüllten Platz des Friedens ein. Ein Andrea-Berg- und Helene-Fischer-Double hob die Stimmung zusätzlich an, sodass nur wenige bemerkten, dass gegen Mitternacht für einige Minuten in der ganzen Stadt der Strom ausfiel. Während Straßenlaternen und Bierwagen dunkel blieben, spielten Haldrenalin dank Notstromaggregat ungestört weiter.

Bis nachts um eins feierten mehrere hundert Menschen friedlich das Stadtfest in Gommern.

Bilder