Bundeswettbewerb der Floristen

Die Deutsche Meisterschaft gilt als international beachtetes Forum für kunstvolles Floral-Design. Sie gibt auch seit über vierzig Jahren Impulse für nationales und internationales Blumendesign. Kreativität, Gestaltung und florale Inszenierungsfreude tragen zu einem publikumsstarken Event bei.

Als gemeinsame Veranstalter des nationalen Wettbewerbs in den Potsdamer Platz Arkaden in Berlin treten der Fachverband Deutscher Floristen und die Fleurop AG auf.

Näheres zur Deutschen Meisterschaft der Floristen unter www.dmf2014.com

Was reizt Sie an der Teilnahme an solch einem großen Wettbewerb?
Thorsten Wösthaus: Das ist sozusagen der krönende Abschluss nach den Landesmeisterschaften im vorigen Jahr. Der Titel vom vorigen Jahr war schließlich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Floristen.

Das Motto in Berlin lautet "Revolution", inspiriert von der deutschen Wiedervereinigung vor 25 Jahren. Was bedeutet das für Sie?
Ich versuche, mit floristischen Mitteln Revolutionäres in der Floristik zu kreieren. Neue Ideen zu verwirklichen, neue Arrangements zu entwickeln, nicht dem Mainstream zu folgen - das ist schon auch ein bisschen revolutionär, finde ich.

Wie groß ist die Konkurrenz? Kennen Sie die Aufgaben?
Ich trete gegen elf Konkurrenten aus ganz Deutschland an. Die fünf Aufgaben sind bekannt, ich entwickle gerade konkrete Ideen zur Umsetzung. Hierbei wird es sicherlich auch wieder auf Zerbster Handwerksbetriebe ankommen, die mich bereits früher beim Fertigen von Trägergestellen und ähnlichem unterstützt haben.

Wollten Sie immer schon Florist werden?
In jungen Jahren war die Floristik lediglich ein Hobby. Doch nach nur einem Probearbeitstag in einer Gärtnerei entschied ich mich anders und unterschrieb einen Ausbildungsvertrag. Heute bin ich nicht nur lediglich Florist in der Zerbster Blumenwerkstatt Tulpe, sondern auch als Ausbilder und Stützlehrer beim LEB-Bildungszentrum in Hannover tätig. Mir liegt sehr daran, dass unsere Berufsgruppe eine gute Zukunft hat und, dass unsere Floristen-Kunst sich immer weiterentwickelt. Und ich sporne auch junge wie ältere Kollegen an, ihr Können in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Sie haben bereits an verschiedenen Wettbewerben teilgenommen. Hatten Sie Erfolg?
Ich denke schon, auf jeden Fall bin ich sehr zufrieden. Bereits zweimal, in Gera und in Schwerin, erhielt ich die Goldmedaille einer Bundesgartenschau. Und 2013 konnte ich wie schon gesagt den Titel des Landesmeisters der Floristen Sachsen-Anhalts erringen.