Zerbst. Die Jeversche Straße ist auf Höhe Abzweig Rephunstraße seit einigen Tagen ein Nadelöhr. Grund: Mit dem einsetzenden Tauwetter konnte die Zetieba die Erneuerung der Schmutz- und Trinkwasserkanäle in der Rephunstraße fortsetzen, die sich eben auch bis auf die Jeversche Straße ziehen.

"Ende November haben wir mit den Arbeiten begonnen", sagt Geschäftsführer Willi Neckmann auf Nachfrage. Sollte der Winter weiterhin mild verlaufen, will Neckmann die Baustelle bis Ende März fertigstellen. "Ob dann auch gleich die Schwarzdecke aufgebracht werden kann, kann ich nicht sagen. Das ist ja temperaturabhängig."

Wasserproben, die Anfang der Woche genommen wurden, sind in Ordnung. Daher bleibt wohl nur das Wetter die einzige unvorhersehbare Komponente im Baufortgang. "Wir werden nun die Hausanschlüsse anbinden und die Absperrung auf der Jeverschen Straße wird wohl übernachste Woche weg können." Dann wird das Erdloch verfüllt und die Oberfläche geschottert. "Wenn jedoch jetzt nochmal ein dicker Wintereinbruch kommt, machen wir die Baustelle selbstverständlich eher zu und schottern ebenfalls."

Neben dieser Baustelle, haben Zetieba-Mitarbeiter Ende vergangenen Jahres ebenfalls Kanalarbeiten auf der Neuen Brücke erledigt. "Dort sind wir fertig, konnten aber noch nicht die Bitumenschicht auftragen. Das muss warten bis es Frühling wird." Jedoch ist der anliegende Parkplatz bereits wieder nutzbar. "Wenn wir die Straßenoberfläche machen, wird der gesperrt werden."

Des Weiteren ist die Zetieba im Geisthof und in der Wachsbleiche vor Ort. Auch hier sind es Trinkwasser- und Schmutzwasserkanäle, die verlegt werden. "Wir sind wie in der Jeverschen Straße mittendrin in den Arbeiten", fügt Willi Neckmann hinzu.