Bärenthoren (pwi) l Wer den Stiefel über 25 Meter weit wirft, den Nagel mit wenigen Schlägen ins Holz haut und dann noch eine, mit einem Fass beladene Karre in kürzester Zeit durch einen Parcours bringt, der ist auf bestem Wege, einen Preis beim Bärenthorener Dreikampf abzuräumen. Ein Bullenkalb winkte dem Sieger dieses originellen Wettbewerbs auch in diesem Jahr beim Parkfest.

Preise gab es auch für die Kinder. So wie beim beliebten Zielspritzen. Die Büchsen in einer Hauswand müssen per Wasserstrahl so schnell wie möglich heruntergespritzt werden. Seit sechs vielleicht sieben Jahren sitzt hier Martin Buchmann, stoppt die Zeit, bis alle Büchsen unten liegen, notiert die Namen der Mädchen und Jungen dazu. Er hatte damals die Idee für das Spiel, baute die Hauswand selbst. Auch seine Enkel Ben-Niklas und Rick gehören jedes Jahr zu den eifrigen Spitzern. Gepumpt werden muss hier auch nicht mehr. Das "Wasser marsch" kommt direkt aus dem Gartenschlauch. Gerne lassen sich die Steppkes von Martin Buchmann auch den alten Feuerwehrhelm dazu aufsetzen. Die Bonbons gibt`s sofort nach dem Spritzen, die Preise erst, wenn alle Wettbewerbe am späten Nachmittag eingestellt sind.

Zum Parkfest in Bärenthoren gehören auch das Baumkegeln für die Kinder und das Preiskegeln für die Erwachsenen, obwohl die Rückrollbahn diesmal wohl fast den Dienst quittiert hätte.

Auf dem Gelände des DRK-Betreuungszentrums tun unter den großen dichten Bäumen und den Festzelten weder Regen noch Sonne dem Treiben einen Abbruch. Außerdem sind Vorbereitung und Durchführung als gemeinschaftliche Aufgabe des Heimat- und Feuerwehrvereins Polenzko, der Ortschaft und des Betreuungszentrums längst Routine. Und für das Programm findet die Objektleiterin und Ortsbürgermeisterin Ruth Buchmann immer wieder neue Höhepunkte. Straßenkünstler Zipano begeisterte mit Zauberei, Jonglage und Einradkunst. Aber auch die hauseigene Tanzgruppe, die es seit Herbst vergangenen Jahres unter der Leitung von Ergotherapeutin Martina Huth gibt, präsentierte sich. In selbstgenähten Kostümen wurde der "König der Löwen" getanzt. Tanzen war außerdem bis in die Nacht angesagt.

 

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