Zerbst l Die zeitweise unterbrochenen Abrissarbeiten der Mehrfamilienhäuser in der Lepser Straße (die Volksstimme berichtete) sind wieder aufgenommen worden, erklärte Daniela Kock, Geschäftsführerin der Bau- und Wohnungsgesellschaft Zerbst mbH (BWZ).

Gegenwärtig ist ein sogenannter Betonbröseler, eine universell einsetzbare Abbruchzange, im Einsatz. Damit werden die größeren Betonabrisstücke zerkleinert und separiert. Das bedeutet, so der Maschinenführer Steffen Heil von der mit den Arbeiten beauftragten Bau- und Haustechnik Bad Düben GmbH, dass der Betonwerkstoff vom Bewährungseisen getrennt wird, besser transportiert und beides umweltfreundlich separat entsorgt werden kann.

Nach dieser Aufbereitung, so die BWZ-Geschäftsführerin, wird der gesamte Abraum abtransportiert und auf dem Firmengelände der Bau- und Haustechnik GmbH aufbereitet. "Damit möchten wir die Lärm- und Schmutzbelastung der Anwohner weitgehend reduzieren", hebt Daniela Kock hervor.

Im November 2013 hatte im Auftrag der BWZ der Abriss der Häuser mit einst 48 Wohnungen begonnen. Weil im Bauschutt - letztlich ökologisch unproblematische - Schadstoffe festgestellt worden und wegen eines Rechtstreits mit der mit dem Abriss beauftragten Firma wurden die Arbeiten Ende Februar zunächst eingestellt. Auf dem 4900 Quadratmeter großen Grundstück blieben die Schuttberge liegen.

Der Auftrag wurde neu vergeben. Die BWZ möchte das Gelände nach Abschluss der Arbeiten als Bauland für Eigenheime vermarkten.