Das Schießen um den Pokal "Anhalt-Zerbst 2014" am Sonnabend und um den "Gästekönig" am Sonntag waren für die Schützengilde Zerbst 1397 die ersten Höhepunkte beim Heimatfest. Welche weiteren die Festbesucher am Schießstand erwarten, erklärt der Vereinsvorsitzende Christian Keck im Volksstimme-Gespräch mit Judith Kadow.

Welche Höhepunkte hält Ihr Programm bis zum Festende noch bereit?

Christian Keck: Am kommenden Sonnabend wird um den Pokal der Stadt Zerbst/Anhalt geschossen. Das ist noch einmal der Höhepunkt. Neben dem Pokal wird es auch kleine Sachpreise zu gewinnen geben. Unter der Woche wird auch die Tombola und das Preisschießen sehr gut angenommen.

Wie funktioniert das Tombola-Schießen?

Am Schießstand wird eine Schießkarte erworben. Es wird auf insgesamt sechs Scheiben geschossen. Pro Scheibe sind bis zu zehn Ringe möglich. Maximal können also 60 Ringe geschossen werden. Alle Teilnehmer, die mehr als 50 Ringe erreicht haben, kommen in einen Lostopf. Bis zu 30 Sach- und Geldpreise werden dann verlost.

Wann passiert das?

Nach dem Schützenfest. Am 15. August losen wir aus, danach werden die Gewinner von uns benachrichtigt.

Gibt es eine Altersgrenze?

Die Schießwettbewerbe mit dem Luftgewehr können von Jungen und Mädchen ab 14 Jahren wahrgenommen werden. Das Schießen mit dem Kleinkaliber erlauben wir erst ab 18 Jahren. Es kann nichts passieren, da die Waffen eingespannt sind. Aber es gibt rechtliche Rahmenbedingungen, die wir einhalten.

Wie viele Mitglieder zählt die Schützengilde Zerbst 1397?

Wir sind 31 Mitglieder. Davon beteiligt sich etwa die Hälfte aktiv beim Heimatfest - ein Teil fehlt urlaubsbedingt, hinzu kommt das Alter mancher Mitglieder. Auch bei uns stellt sich langsam die Altersfrage. Zum Glück erhalten wir Unterstützung von Unternehmen, deren Mitarbeiter uns beispielsweise beim Aufbau helfen. Wir engagieren für die Zeit des Schützenfestes aber auch Fremdpersonal. Auch dank eines Zuschusses durch die Stadt Zerbst können wir dieses Engagement leisten. Der Zuschuss wird in die Preise investiert und der Spielmannszug davon bezahlt.