Zerbst l Mit kräftigen Stimmen und gefühlvollem Gesang begeisterten Peter Orloff und der Schwarzmeer-Kosakenchor gestern die gut 260 Gäste des 21. Sommerfestes der Volkssolidarität. Mitglieder aus 23 Ortsgruppen aus Zerbst und dem Umland ließen sich die traditionelle Veranstaltung im barocken Katharinasaal der Stadthalle nicht entgehen. Senioren aus Deetz, Güterglück, Nutha und Lindau reisten genauso an wie Verbandsmitglieder aus Lübs, Loburg und Oranienbaum. Auch Teilnehmer aus Schönebeck und Dessau konnte Belinda Biging, Geschäftsführerin des Regionalverbandes Elbe-Saale, begrüßen.

"Es ist schön, dass Gäste unter uns sind, die sich nicht von Kreis- und Stadtgrenzen einschränken lassen", fand Andreas Dittmann. Der Zerbster Bürgermeister freute sich, gemeinsam mit den Frauen und Männern einen entspannten Nachmittag zu verbringen und mal für einige Stunden vom Alltag abzuschalten. Unterdessen übermittelte Volker Krüger Grüße vom verhinderten Landrat Uwe Schulze. Zugleich dankte er den Mitarbeitern und vielen Ehrenamtlichen der Volkssolidarität für das, was sie bereits geleistet haben und noch leisten werden. "Sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens der Region. Sie arbeiten mit und für Menschen", betonte der Referent, bevor er wie alle anderen den Auftritt von Peter Orloff und den Schwarzmeer-Kosaken genoss.

Mit russischen, ukrainischen und deutschen Liedern zogen sie die Zuhörer in ihren Bann, die sofort schwungvoll mitklatschten und in die bekannten Refrains einstimmten. Von "Ich bete an die Macht der Liebe" über "Ave Maria" bis hin zu "Kalinka" reichte das mitreißende Repertoire. Mit flotter Musik, mit der Eckhard Straube die Senioren auf die Tanzfläche lockte, klang das gelungene Sommerfest aus.