Die im Jahr 2011 erstmals veranstalteten Markttage in der Festscheune auf der Walternienburger Burg haben sich zum echten Renner entwickelt. In der Vorweihnachtszeit im vorigen Jahr gab es einen neuen Besucherrekord. Im September und November stehen jetzt zwei weitere Markttage ins Haus.

Walternienburg (am) l Für die zwei Markttage auf der Walternienburger Burganlage haben der Heimatverein Walternienburg und die Ortschaft Walternienburg mit den Vorbereitungen begonnen. "Hier geht es vor allem um das Angebot von regionalen Produkten und Kunsthandwerk, keine Textilien", erläuterte Ortsbürgermeister Heinz Reifarth.

Der erste Markttag findet am 7. September von 13 bis 18 Uhr, der zweite am 22. November von 16 bis 21 Uhr statt. Produkte können im Innen- bzw. Außenbereich entsprechend der Kapazität angeboten werden. Pro Tisch wird ein Standgeld von fünf Euro erhoben.

Mit der Idee, eine Markt- und Festscheune zu errichten, sollte die über 1000 Jahre alte Burganlage als touristische rund kultureller Magnet weiter aufgewertet. 2002 lagen die ersten Entwürfe vor. Im April 2010 konnte die Markt- und Festscheune eingeweiht werden. Über das europäische Leader-Programm gab es einen Zuschuss über 250 000 Euro für das 600 000 Euro teure Vorhaben. Die zwölf mal 23 Meter große Markt- und Festscheune, in der 184 Personen Platz finden. Sie steht dort, wo früher schon mal ein Wirtschaftsgebäude stand.

Im Jahr 2011 gab es den ersten Markttag. Er kam so gut an, dass noch vor Weihnachten ein zweiter Treff angeboten wurde. Seitdem gibt es jährlich zwei. Der Erfolg spricht für die Macher.

Interessierte Händler melden sich bitte bis zum 30. August bzw. 15. November unter Angabe des Platzbedarfs und der anzubietenden Produkte unter Tel. 039247/52 69 (auch Anrufbeantworter nutzen), Mobil: 01 51/55 54 77 59, E-Mail: reifarth-wbg@web.de