Rund 185 000 Euro fließen in die Sanierung mehrerer vom Hochwasser geschädigter Wege zwischen Flötz und Steckby. Die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen werden zu 100 Prozent gefördert.

Flötz/Gödnitz/Steckby l Bereits zum zehnten Mal in Folge ist der Elberadweg zum beliebtesten Fernradweg Deutschlands gekürt worden. Ein Teil der Strecke läuft durch die Einheitsgemeinde Zerbst und zieht alljährlich zahlreiche Radtouristen an.

Über befestigte Wege fahrend können sie die idyllische Auenlandschaft mit ihren Wäldern und weiten Wiesenflächen genießen. Einzig der Abschnitt zwischen Steckby und Tochheim ist bislang nicht ausgebaut, was sich in naher Zukunft allerdings ändern wird.

Aufgrund von Hochwasserschäden sind jetzt an einzelnen Stellen im Bereich Gödnitz und Flötz Sanierungsmaßnahmen notwendig. Das betrifft ebenfalls im Überflutungsgebiet gelegene Wege im Elbdorf Steckby. Am kommenden Mittwoch sollen die Aufträge im Haupt- und Finanzausschuss vergeben werden. Das geschieht im nichtöffentlichen Teil der Sitzung, die im 16 Uhr im Faschsaal der Stadthalle beginnt.

Stadtkasse wird nicht belastet

Die anstehenden Maßnahmen umfassen ein Gesamtvolumen von rund 185 000 Euro brutto. Nicht enthalten sind erforderliche Pflanzungen, die noch ausgeschrieben werden. Die Abstimmungen bezüglich der Kompensationsmaßnahmen laufen noch. Derzeitig werden geeignete Standorte abgestimmt. Die Baukosten belasten die Stadtkasse übrigens nicht. Sie werden zu 100 Prozent vom Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten gefördert.

Ein Sanierungsabschnitt erstreckt sich vom Lepsgraben bis hin zur Gemarkungsgrenze Jerichower Land. Hier soll das Natursteinpflaster aufgenommen und neu mit einer Bordeinfassung in Mörtelbett verlegt werden, wie es aus dem Zerbster Bauamt heißt. Das gleiche ist in Steckby für den Weg zum Pfaffensee vorgesehen.

Natursteinpflaster weicht einer Betonvollbahn

Unterdessen wird der Elberadweg zwischen dem Lepsgraben und Ronney ein anderes Aussehen erhalten: Hier soll der Austausch des Natursteinpflasters gegen eine Betonvollbahn erfolgen. Geplant ist, diese drei Einzelmaßnahmen zwischen September und Dezember 2014 durchzuführen.

Sobald dann der Weg zum Pfaffensee fertiggestellt ist, wird auch der Weg hinter den Gärten in Steckby in Angriff genommen. Dieser soll eingeebnet und profiliert werden, bevor er eine Schotterschicht erhält.