Viele Leser meldeten sich und wussten die richtige Antwort auf das Heimaträtsel. Gesucht war die Kirche in Nutha.

Nutha l Dieses Mal sei es sehr leicht gewesen, sagte Annelore Falkenberg am Telefon. Sie wusste die richtige Antwort, hatte aber auch einen entscheidenden Vorteil: Sie wohnt unweit der Kirche und sieht sie jeden Tag. Zudem kümmert sich ihre Tochter Reina Brandt um die Kirche, hält sie sauber und läutet die Glocken - so wie deren Großvater Willi Falkenberg der Ältere.

Alle drei Töchter von Annelore Falkenberg wurden in der Kirche getauft und konfirmiert und kürzlich feierte Annelore Falkenberg ihre Goldene Hochzeit mit ihrem Mann Willi Falkenberg, dem Jüngeren, dort.

Ebenfalls aus Nutha rief Birgit Herrmann an. Sie wohnt schräg gegenüber des Gotteshauses und wusste zu berichten, dass die Kirche nach 1945 von einem Feuer beschädigt wurde. "Durch den Brand ist die Kirche innen recht kahl", ergänzte sie. Die Orgel stamme aus Buxtehude, fügte die Anruferin an.

Siegfried Schellin erkannte die Kirche ebenfalls sofort. Schließlich hatte der Güterglücker als Stadtmitarbeiter den angrenzenden Friedhof gepflegt. Von innen kenne er die Kirche auch. Mit der Nuthaer Gastwirtschaftsfamilie Leue verbindet ihn ein freundschaftliches Verhältnis. Als diese ihre Gaststätte schließen musste, wurde sie bei einem Erntedankgottesdienst verabschiedet. "Daran teilzunehmen, war mir wichtig. So kam ich zum ersten Mal in die Kirche", fügte er an.

Der Zerbster Harald Neupert erkannte die Kirche ebenfalls sofort. Ihm falle das Gotteshaus auf, wenn er zum Pilze suchen fährt. Anhand des Kirchendaches erkannte auch Zerbster Detlef Teßmann den gesuchten Ort. Leser Hartmut Herfurth verbindet noch ganz andere Dinge mit Nutha: "Dort waren wir als Jugendliche oft zum Tanz und zum Angeln an der Nuthe natürlich."

Das Los entschied: Eine Volksstimme-Tasse gewinnt Annelore Falkenberg. Die Tasse kann ab Montag in der Zerbster Redaktion, Alte Brücke 45, abgeholt werden.

Bilder