Zerbst l Neben den Luftpiloten präsentierten sich ebenfalls die Flugmodellbauer bei den Zerbster Flugtagen. Interessenten konnten unter anderem Toralf Bölling zusehen, wie er seinen 2,5 Kilo leichten Elektro-Segler mit einer Spannweite von 3,40 Meter durch die Lüfte steuerte. Bereits mit zehn Jahren hat er den Flugmodellsport für sich entdeckt - und ist bis heute diesem Hobby treu geblieben. "Das Bauen der Modelle macht für mich den Reiz aus", erklärt Toral Bölling, bevor er sich wieder dem Flieger in Miniaturformat zuwendet.

Montags und mittwochs ist die Jugendmodellbauwerkstatt geöffnet, erklärt Wolfgang Albert. Jeweils ab 15 Uhr werden dem Nachwuchs die notwendigen handwerklichen Fertigkeiten beigebracht, berichtet der Vorsitzende des Zerbster Flugmodellsport- und Freizeitclubs. 50 Mitglieder zählt der Verein momentan - 20 sind jünger als 25 Jahre, erzählt Albert nicht ohne Stolz. Zumal die talentierte Jugend bereits mehrfach vordere Platzierungen von Wettbewerben mitgebracht hat. Am Sonntagnachmittag findet stets ein "zwangloses Üben" auf dem Flugplatz statt, bei dem ebenfalls das Miteinander im familiären Verein gepflegt wird. Der nächste Höhepunkt naht bereits: Am 13. und 14. September findet die offene Deutsche Meisterschaft F3K in Zerbst statt.

Unter www.modellbau-zerbst.de präsentiert sich der Verein im Internet.