Zum Arbeitseinsatz in der Sekundarschule Loburg hatte der Förderverein eingeladen:

Das Anliegen von Eltern und dem Förderverein der Sekundarschule Loburg war es, den Schülern der künftigen 5. Klasse der Sekundarschule Loburg einen Schulunterricht in freundlicher Umgebung zu ermöglichen. Gleich über zwei Tage, am Freitag und Samstag, griffen freiwillige Helfer zu Farbe und Pinsel und versahen den Klassenraum mit einem neuen Farbanstrich.

Insgesamt 17 Teilnehmer hatte der Arbeitseinsatz an beiden Tagen. Gemessen an der Zahl der Elternhäuser und Mitglieder des Fördervereins hätten es durchaus mehr sein können, aber die Anwesenden machten durch ihren tollen Einsatz dies bei weitem wett.

Bemerkenswert: Selbst den Weg von Schopsdorf hatte ein Vati nicht gescheut, um mit dabei zu sein. Und ein Elternhaus aus Lübars hatte im vorhinein mitgeteilt, aufgrund einer Urlaubsreise nicht dabei sein zu können, spontan aber den Wunsch geäußert, mit einer Spende zur Deckung der Materialkosten einen Beitrag zu leisten.

Bereits nach dem ersten Tag war der Klassenraum vollständig renoviert, so dass sich die Helfer am zweiten Tag die Sitzbänke auf dem Schulhof vornehmen konnten. Am späten Mittag waren dann auch sechs Bänke gründlich gereinigt, die alte Farbe entfernt und fünf davon frisch gestrichen. Die Klassenleiterin, Frau Schmohl, sorgte mit Getränken und einem Imbiss für die Verpflegung. In der Pause gab es dann auch die Möglichkeit, in Gesprächen sich besser kennenzulernen. Alle waren sich einig: "Das hat richtig Spaß gemacht, in Gemeinschaft etwas Sichtbares für unsere Kinder und unsere Schule zu leisten! Wir wollen unser Engagement auch als Bekenntnis zu unserer Schule verstanden wissen und den verantwortlichen Entscheidungsträgern ein Signal für den Erhalt der Schule in Loburg geben.

Einen besonderer Dank ergeht an die Malerfirma Bohnet, die die gesamte Wand- und Deckenfarbe kostenlos bereit stellte. "Aus meinem unmittelbaren familiären Umfeld besucht zur Zeit zwar kein Kind die Loburger Schule, aber sie hat eine große Bedeutung für die Region", so Danny Bohnet.

Seit über zehn Jahren ist in Sachen Renovierung und Modernisierung an der Schule nichts mehr geschehen. Es ist an der Zeit, der Schule wieder eine Perspektive zu geben, wenn notwendig durch eine Ausnahmegenehmigung. Denn nicht Bürokratie und Gesetze sollten unser Leben bestimmen, sondern das Wohl unserer Kinder, ihrer Familien und die Zukunft der Region.

Winfried Moschkau, Förderverein Sekundarschule Loburg