Ein gelungenes Dorffest wurde am vergangenen Sonnabend in Schora gefeiert. Am neuen Ort konnte das Programm mit neuen Angeboten aufgepeppt werden.

Schora l Am Glockendenkmal wurde diesmal das Festzelt in Schora aufgestellt. Auf der Grünfläche war auch Platz genug für die anderen Angebote, wie Bierglasschieben, Hüpfburg, Blasmusik, Glücksrad etc. Das neue Ambiente, auf das der Heimatverein Moritz-Schora-Töppel und die Ortschaft mit dem traditionellen Dorffest ausweichen mussten, passte hervorragend.

Das neue Festzelt des Vereins bewährte sich. Hier fanden die Festbesucher trockene Plätze bei den Regenschauern und das reichlich ausgestattete Kuchenbüffet der Frauen aus dem Dorf konnte hier präsentiert werden. Nicht nur das Festzelt war etwas Neues, was zum Einsatz kam. Auch eine neue Musikanlage konnte genutzt werden.

Turnierpferd für Kinder

Ortsbürgermeister Thomas Wenzel, der das Dorffest eröffnete und die Moritzer, Schoraer, Töppeler und Gäste begrüßte, freute sich am späten Nachmittag über eine gute Resonanz. "Sehr gut angenommen", befand er, "besser als in den Vorjahren." Seinen Dank richtete er an die Mitglieder des Heimatvereins, alle Helfer und an die fleißigen Kuchenbäckerinnen.

Ein Dorffest kann nur gelingen, wenn es Leute gibt, die alles organisieren und durchführen. So hatte sich beispielsweise Reinhardt Radke diesmal "breitschlagen" lassen, das Bierglasschieben zu betreuen. Die 4-Meter-Marke genau erreichte Jennifer Jungnickel. Ein paar Millimeter weiter, wäre das Glas weg gewesen, verwies der 65-Jährige auf die Leistung der jungen Frau.

Jennifer Jungnickel war ansonsten selbst den ganzen Nachmittag im Einsatz. Sie hatte ihr Pferd Dingo gesattelt und führte die Kinder darauf herum. Reiten war bislang noch nicht bei Dorffesten in Schora im Angebot. Damit brachte sich die junge Frau, die erst seit vier Monaten im Dorf lebt, gerne mit ein.

Den Vorschlag machte sie selber und würde auch beim nächsten Kinderfest wieder mitmachen. Bei den Kindern kam das Reiten gut an. Pausen gab es für das Turnierpferd, mit dem Jennifer Jungnickel sonst jedes Wochenende unterwegs ist, kaum.

Frauen, auf die Verlass ist

Zu denen, auf die bei Festen immer wieder Verlass ist, gehören Heike Kreuseler und Sieglinde Wenzel. Die beiden Frauen sind immer im Einsatz bei Tombola, Glücksraddrehen etc. Aber auch mit neuen Ideen bringen sie sich ein. So gab es in diesem Jahr ein Quiz, bei dem Fragen rund um die Ortschaft zu beantworten waren. Beim Schätzwettbewerb war die Länge eines Seiles gefragt, das zusammengewickelt auf dem Tisch lag. Preise lockten außerdem beim Würfeln.

Nicht zuletzt war wieder der Veranstaltungsservice Baier dabei. Mit den Tretmobilen konnten die Jungen und Mädchen die abgesperrte Straße entlang sausen, weitere Spiel-, Mal und Bastelangebote warteten unterm Pavillon.

 

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