Die Bahnhofstraße in Zerbst wird in den kommenden Wochen nur einseitig befahrbar sein. Grund sind Arbeiten an den Einlässen sowie an der Straßendecke. Erste Arbeiten werden in der kommenden Woche verrichtet.

Zerbst l Gestern Vormittag versammelten sich Mitarbeiter der Landesstraßenbaubehörde, der Straßenmeisterei, der Polizei und des Tiefbauunternehmens an der Bahnhofstraße. Dort soll schon in der kommenden Woche damit begonnen werden, die Einlässe auf der Bahnhofstraße zu erneuern. Rund 120 Einbauteile - Schieberkappen und Schachtabdeckungen - sollen in den nächsten Wochen ausgetauscht werden. "Die Elemente haben sich abgesenkt, sind verschlissen oder kaputt", sagt Jan Düben von der Zerbster Straßenmeister.

Daher werde der rund 700 Meter lange Abschnitt der Bahnhofstraße zwischen der Desssauer und der Karl-Marx-Straße spätestens ab der übernächsten Woche einseitig gesperrt. "Am Montag beginnen wir mit vorbereitenden Maßnahmen", erzählte Willi Neckmann, Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens Zetieba. Schilder sollen ab dann auch darauf hinweisen, dass das Parken in den kommenden Tagen nicht mehr gestattet sei, fügte er an.

Die Einschränkungen sollen für die Anwohner möglichst gering ausfallen. "Eine komplette Sperrung ist nicht notwendig, der Verkehr kann immer fließen", sagte Neckmann. Es seien eben viele kleine Tagesbaustellen, sagte er. Das Parkverbot werde für den Verlauf der Bauarbeiten nur in dem unmittelbar betroffenen Gebiet gelten. "An den Abschnitten der Straße, an denen wir nicht arbeiten, kann dann ganz normal geparkt werden", fügte Neckmann an. Einschränkungen für den öffentlichen Nahverkehr werde es ebenfalls kaum geben. "Die Bushaltestelle am Krankenhaus wird erreichbar bleiben", sagte er. Es könne sein, dass für den Bus ein kleiner Umweg notwendig werde, je nach Fahrtrichtung, lenkte Düben ein.

Mitte Oktober soll der Bau beendet werden. Dann soll auch gleich der Belag der Straße erneuert sein. "Wir schleifen den Belag zwei Zentimeter ab und ziehen eine neue Schicht auf. Das ist eine zweite Maßnahme durch den Bund, die wir gleich miterledigen", fügte er an. Für den Austausch der Straßenelemente sind der Abwasserzweckverband und die Firma Heidewasser die Auftraggeber, informierte er weiter. Die Stadt Zerbst tauscht zehn Regenschächte in diesem Zuge aus. "So viele Beteiligte an einem Projekt sind auch eher selten", sagte Düben. Bislang greife aber alles sehr gut ineinander, kommentierte er.