Zerbst l Reger Andrang herrschte bei der 14. Auflage des Baby- und Kindersachenbasars in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Zerbst. Noch bevor sich die Türen zum Begegnungszentrum öffneten, hatte sich eine lange Schlange vorm Eingang gebildet. "Mittlerweile ist der Basar ein Selbstläufer, wie wir es uns gewünscht haben", freut sich Christiane Heil. Zusammen mit Romy Specht hob sie die inzwischen so beliebte Veranstaltung einst aus der Taufe. "Es ist kontinuierlich gewachsen", lässt sie den Blick durch die Räumlichkeiten schweifen.

Sortiert nach Größe und Geschlecht liegen dort unzählige T-Shirts, Hosen, Jacken, Pullover, Strampler und verschiedenes mehr. Auch Spielzeug, Babyschalen und andere Dinge bereichern die vielfältige Auswahl. "60 Verkäufer haben wir dieses Mal - und es hätten noch mehr sein können, aber für mehr haben wir nicht den Platz", sagt Christiane Heil. Ebenso groß wie das Angebot ist die Nachfrage. Kontinuierlich ist der Ansturm - Schwangere und junge Mütter finden sich darunter, zugleich schauen sich Omas und Opas um. Das Anliegen der Veranstalter geht auf: Einerseits sollen Eltern preisgünstig Kleidung für ihren Nachwuchs erwerben können, andererseits sollen die noch tragbaren, aber längst zu kleinen Sachen der Sprösslinge dankbare Abnehmer finden. Zu guter Letzt profitieren stets Kitas von der Aktion, kommt doch ein Teil des Erlöses jeweils einer Einrichtung in der Kernstadt Zerbst und einer im Umland zu Gute.

Um den Basar organisieren und durchführen zu können, braucht es viele fleißige Hände. Aus 25 freiwilligen Helfern setzt sich das Team am Sonnabend zusammen, berichtet Christiane Heil von einigen neuen Unterstützern. Die einen beraten die Besucher, die anderen kassieren ab und packen die Waren ein. Außerdem locken Kaffee und Kuchen zum Plausch.