Zur Besichtigung stand die sanierte Güterglücker Kita Interessenten offen.

Güterglück l Die Leiterin der Güterglücker Kita, Susanne Thiele, hatte es beim Tiergehegefest kund getan. Auch Flyer machten die Runde. Am späten Freitagnachmittag, die Mädchen und Jungen waren längst zu Hause, stand die Einrichtung für interessierte Besucher offen. Susanne Thiele hatte an ihrer Seite mit Uta Elsner eine weitere Erzieherin, um den Gästen alles zeigen und erklären zu können.

Die Gelegenheit nahmen nicht nur Güterglücker wahr, um die frisch sanierten Räume anschauen zu können. "Schön hier, alles schick gemacht", befand Jennifer Schulz aus Zerbst. Die junge Mutter war mit Töchterchen Leonie gekommen. Die fast Einjährige soll zum Beginn des neuen Jahres eine Einrichtung besuchen. Nur in Zerbst konnte sie keinen Platz finden. Da die Oma in Güterglück wohnt, bietet es sich nun an, Leonie hier anzumelden. Da kann die Oma auch mal eben die Enkelin abholen. Susanne Thiele konnten die junge Mutti über alles informieren und einen Antrag mitgeben.

Derzeit werden 63 Kinder in der Güterglücker Kindertagesstätte betreut. 72 dürften wir nehmen, nannte die Leiterin die Zahlen zur Kapazität. Sechs Erzieher sind im Hause tätig, außerdem noch stundenweise Zusatzkräfte. Nach der Sanierung finden Kinder und Erzieher hier nahezu ideale Bedingungen vor. "Ich freue mich wahnsinnig, dass 300000 Euro in eine so kleine Einrichtung investiert wurden", kann Susanne Thiele immer nur wieder sagen. Die Räume sind hell und freundlich, Fenster und Türen sind neu, alles ganz anders als vorher, obwohl sich an den Räumen an sich nichts geändert hat.

Hell, freundlich, das ist auch der erste Eindruck von Corinna Mangelsdorf. "Mein Sohn ist hier in den Kindergarten gegangen", erzählte sie. Der ist inzwischen 14. Nun wollte sich die Güterglückerin anschauen, wie sich alles verändert hat. Der Termin hat gepasst, um einfach mal gucken zu gehen.

Nach und nach kamen ein paar Neugierige vorbei. Auch den Senioren der Volkssolidarität, die sich immer im Lokschuppen nebenan treffen, wolle sie noch eine Kita-Besichtigung anbieten, so Thiele.

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