Papageien, Kanarienvögel und Sittiche - kennen Sie? Wie viele Variationen es tatsächlich gibt, zeigte die Exotenschau in Walternienburg am Wochenende. Mehr als 800 Besucher genossen den Ausflug in die kleine andere Welt.

Walternienburg l Es ist fast ein wenig wie in den Urlaub fahren - ein Besuch der Exotenschau in Walternienburg. Von der eigentlichen Festscheune ist kaum noch etwas zu erkennen, statt dessen eröffnet sich ein kleiner Zauberwald, in dem zwischen den Bäumen die zarten Gitter der Vogelvolieren fast verschwinden. Der Raum ist erfüllt von Gezwitscher und manchmal auch Tönen, die man nur von fernen Reisen kennt.

Kein Wunder, hat doch der Verein "Kanarien und Exoten 1923" seine Jahresschau in Walternienburg eröffnet. Mit 50 verschiedenen Vogelarten bringen sie fast jeden Kontinent unter das Dach der Festscheune. 300 Tiere haben sie mitgebracht. Zur Unterbringung 50 Volieren und Vitrinen aufgebaut. "Vier Tage haben wir für den Aufbau gebraucht", verrät Klaus Brösicke. Aber die Herren des Vereins haben Übung, schließlich stellen sie zum 15. Mal in Walternienburg aus. "Aber erst zum zweiten Mal auf der Wasserburg. Dass wir das hier machen können, ist ein echter Glücksfall für uns. Es kommt auch bei allen Besuchern richtig gut an", schwärmt Brösicke.

Aber nicht allein die Location ist es, die die Besucher begeistert. Die liebevolle Dekoration und Herrichtung der Schau überrascht die Erstbesucher und bestätigt die Besucher, die fast jedes Jahr kommen. "Wir holen uns zwar Tipps von unseren Frauen, aber prinzipiell ist es reine Männerarbeit", sagt der Vorsitzende nicht ohne Stolz.

Auch in diesem Jahr fand die Show wieder großen Anklang. Mehr als 800 Besucher bewunderten die bunten und außergewöhnlichen Vögel. Absoluter Besucherekord!

Im nächsten Jahr wird es wieder eine Exotenschau geben. "Damit es aber nicht langweilig wird, werden wir Ideen sammeln und uns einen neuen Aufbau erdenken, der überraschen wird", lockt Brösicke schon jetzt. Nach der Schau ist eben vor der Schau.

   

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