In der Herbstwerkstatt macht den Erst- und Zweitklässlern das Lernen an der Walternienburger Grundschule noch mehr Spaß. Verschiedene Themen werden fächerübergreifend bearbeitet.

Walternienburg l Die Herbstwerkstatt ist längst Tradition an der Walternienburger Grundschule. Da werden die Klassen eins und zwei gemischt, und die Kinder beschäftigen sich in kleinen Gruppen fächerübergreifend mit verschiedenen Themen, die zum Herbst passen. Vier Tage lang immer zwei Stunden wird das Projekt durchgeführt. Während es in der Vergangenheit über mehrere Wochen lief, wurde das Ganze in diesem Jahr an vier Tagen hintereinander durchgezogen. Das vereinfachte Vorbereitung und Ablauf ein wenig.

Schulleiterin Sigrid Kratky freute sich, dass auch viele fleißige Eltern und mutige Großeltern zum Helfen kamen. Die Erwachsenen unterstützten die Kinder an den Stationen, standen mit Rat und Tat zur Seite.

Vier Gebiete hatten die Erst- und Zweitklässler quasi abzuarbeiten. Zum einen wurden Herbstfeste thematisiert, der Igel wurde unter die Lupe genommen, Wind und Drachen spielten eine Rolle, und es drehte sich um Bäume, Früchte und Blätter.

Zu jedem Thema oder Gebiet waren wiederum verschiedene Aufgaben zu lösen, mal etwas Mathematisches, mal musste geschrieben und gelesen werden und natürlich wurde gemalt und gebastelt. Brillen oder Masken fertigten die Kinder, als sie sich mit Halloween auseinandersetzten.

Auch beim Igel war Ausschneiden angesagt. Schulleiterin Kratky verwies darauf, dass es ganz wichtig sei, immer auch etwas zu schneiden: "Es gibt viele Kinder, die beim Ausschneiden Probleme haben."

Was in der Herbstwerkstatt außerdem auffällt: die Zweitklässler helfen den Erstklässlern, wenn es nötig ist. Von der gegenseitigen Hilfe und dem gemeinschaftlichen Lernen konnten sich auch die Eltern und Großeltern, die dabei waren, ein Bild machen. Einer der Väter, die sich die Zeit nahmen, um in der Schule zu helfen, war Steffen Nilges. Er hatte frei und unterstützte die Kinder bei ihren Aufgaben. "Sehr abwechslungsreich", war er von der Herbstwerkstatt angetan.

Traurig waren nur die älteren Schüler, dass es für sie keine Herbstwerkstatt mehr gibt. Da wollte man aber individuell etwas Herbstliches im Unterricht in den Klassen veranstalten.

 

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