Köthen/Dessau/Bernburg l Der Gründungsradar bescheinigt der Hochschule Anhalt im bundesweitem Vergleich Bestnoten. Demnach ist die Hochschule die zweitbeste Hochschule Deutschlands und beste Hochschule in Sachsen-Anhalt.

Der Gründungsradar des Stiftungsverbandes für Deutsche Wissenschaft vergleicht Hochschulprofile in der Gründungsförderung an deutschen Hochschulen. Es wurden in der Form eines Rankings Profile der Gründungsförderung deutscher Hochschulen dargestellt. Dabei kam raus, dass die Maßnahmen zur Förderung von Existenzgründungen und zum Transfer von Innovationen in vermarktungsfähigen Produkten an der Hochschule Anhalt deutschlandweit führend sind.In der Gruppe der mittelgroßen Hochschulen steht die Hochschule Anhalt auf Platz zwei der Fachhochschulen, gleich im Anschluss an fünf Universitäten, deren Möglichkeiten für Innovationen austattungsbedingt nicht zu vergleichen sind. In allen vier Kategorien - Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung, Gründungsunterstützung und Gründungsaktivitäten - wird der Hochschule Anhalt Vorbildcharakter bescheinigt.

Maßgeblich am Erfolg beteiligt, ist das von Prof. Dr. Carsten Fussan geleitete Gründerzentrum der Hochschule. "Wir betreuen Gründungsprojekte hinsichtlich betriebswirtschaftlicher Probleme.

Dabei stehen die marktgerechte Entwicklung der Geschäftsidee sowie des Geschäftsmodells im Vordergrund", erklärt Prof. Dr. Fussan. "Dabei betreuen wir im Durchschnitt etwa 40 Gründungsprojekte pro Jahr. Das ist sehr viel, auch bundesweit. An dieser Stelle gebührt mein Dank für intensiven Einsatz dem gesamten Team und unseren Partnern innerhalb der Hochschule", sagte er. Das bundesweite Ranking habe zwei Effekte für die Gründerbetreuung an der Hochschule, so Fussan: "Einerseits benötigen wir zur Qualitätssicherung einen externen Vergleich mit anderen Hochschulen, um unsere Arbeit bewerten zu können. Zum zweiten ist es eine Marktingmaßnahme für die Hochschule."

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