Zerbst (dap) l Die Arbeitsgruppe Schloss Zerbst hat ihre Arbeit für die neues Legislaturperiode des Stadtrates aufgenommen, informiert Antje Rohm. Die Kulturamtsleiterin ist von Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) als Vorsitzende des Gremiums benannt worden. Unterdessen haben der Bau- und Stadtentwicklungsausschuss sowie der Sozial-, Schul-, Kultur- und Sportausschuss die Stadträte Christiane Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), Helmut Seidler (FFZ), Nicole Ifferth (UWZ) und Bernd Adolph (CDU) entsandt.

Zu den wesentlichsten Aufgaben der Arbeitsgruppe für die kommende Zeit gehört das Erstellen eines Nutzungskonzeptes für das Schloss. Außerdem sollen Lösungen gefunden werden, um die Sanierung des erhaltenen Ostflügels mit dem darin ausgewiesenen Fledermaus-Schutzgebiet irgendwie zu vereinbaren, erklärte Antje Rohm.

Förderverein in seinem Engagement unterstützen

Zu den wichtigsten Ergebnissen der bisherigen Arbeit des Gremiums gehören der Grundsatzbeschluss des Stadtrates vom November 2013 zum einstigen barocken Fürstensitz sowie die Übernahme der Schirmherrschaft für das Wiederentstehen des erhaltenen Gebäudeteils durch den Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Wladimir Grinin.

Im Januar 2013 war die Arbeitsgruppe auf Anregung des Bürgermeisters gebildet worden. Ihr gehören Vertreter der Verwaltung, des Stadtrates sowie des Fördervereins Schloss Zerbst an. Neben der engeren Zusammenarbeit soll das Engagement des seit 2003 tätigen Vereins für das im Eigentum der Stadt befindliche Baudenkmal stärker unterstützt werden.