Zerbst l Der Weihnachtsbaum auf der Zerbster Breite wird nicht in hellem Licht erstrahlen. Statt während der Adventszeit für stimmungsvolles Flair zu sorgen, erzählt der gekappte Baum vielmehr von unsinnigen Taten. Denn Ursache für die jetzige Entscheidung der Stadt ist mehrfacher Vandalismus bislang unbekannter Täter, wie Rathaussprecherin Antje Rohm mitteilt.

Am 24. November hatten Mitarbeiter des Bau- und Wirtschaftshofes den Nadelbaum am traditionellen Standort auf der Breite aufgestellt und die Beleuchtung angebracht. "In der Nacht zu Freitag wurde die Lichterkette herausgerissen, alle Leuchtmittel wurden abgebaut und die Restkette wurde außerhalb des Jägerzauns neben den Baum geworfen", berichtet Antje Rohm. Doch auch die rasch ersetzte Kette blieb nicht lange hängen. In der Nacht zu Montag stahlen Unbekannte wieder die Lampen im unteren Bereich des Weihnachtsbaumes. Außerdem brachen sie dessen Spitze ab. "Erneut ersetzt, wiederholte sich der Vorgang am späten Montagabend. Die Beleuchtung im unteren Baumbereich ist herausgedreht und zerstört worden", erzählt die Rathaussprecherin.

Die Behebung des angerichteten Schaden - sprich jede Reparatur und jedes Ersetzen - verursachen zum einen zusätzliche Kosten für die Stadt, zum anderen wird dadurch anderswo benötigte Arbeitszeit der Bauhofmitarbeiter gebunden. "Aus diesen Gründen wird dieser Weihnachtsbaum in der verbleibenden Zeit bis zum Fest ohne Spitze und ohne Licht auf der Breite stehen bleiben", erklärt Antje Rohm.