Nutha l In Nutha hat es am Mittwochabend lichterloh gebrannt. Als um 19.15 Uhr die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nutha, Güterglück und Zerbst alarmiert wurden, stand die Scheune auf dem Firmengelände des landwirtschaftlichen Betriebes in Nutha bereits in Flammen.

43 Kameraden in acht Fahrzeugen rückten an, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Doch die gelagerten Strohballen und die landwirtschaftliche Technik waren nicht mehr zu retten, sagt Steffen Schneider von der Feuerwehr Zerbst.

Genau so sieht das Einsatzleiter Thomas Mücke, Ortswehrleiter Nutha. "Brennendes Stroh mit Wasser zu löschen, hat keine Tiefenwirkung, da das Wasser nicht in das Stroh eindringen kann", erklärt er. Denkbar sei noch eine Löschung mit Schaum gewesen, aber für rund 100 Quadratmeter brennende Fläche reicht der Schaum der Wehren nicht aus. "Zum anderen ist der Schaum dann als Sondermüll zu entsorgen, was erhebliche Kosten verursacht", weiß Mücke. So sei es einfach Asche, die entsorgt werden könne.

Bis 23 Uhr gingen die Hauptlöscharbeiten. Durch den Einsatz des Hubsteigers konnte zumindest das Übergreifen der Flammen auf die Nachbarhäuser verhindert werden.Die Nacharbeiten hielten bis gestern gegen 17 Uhr an. Auch wenn das Feuer dann vermutlich nicht ganz aus war, wurde das Gelände erst mal dem Inhaber übergeben. Bei Schwierigkeiten steht die Feuerwehr natürlich sofort bereit.

Offizielle Aussagen, wie es zu dem Brand kam, gibt es nicht. Vermutungen über eine Brandstiftung gibt es nur inoffiziell.

   

Bilder