Der erste Bauabschnitt der altersgerechten Wohnungen am Weinberg 4 ist geschafft. Zwölf der 70 Wohneinheiten wurden saniert und den Bedürfnissen Älterer angepasst.

Zerbst l Die ersten Wohnungen am Weinberg 4 sind saniert und erstrahlen im neuen Glanz. Die Bau- und Wohnungsgesellschaft Zerbst (BWZ) hatte im August mit der Sanierung des Wohnblocks begonnen, um in Zerbst weiteren altersgerechten Wohnraum zu schaffen.

Von den insgesamt 70 Wohnungen sind jetzt die ersten zwölf Wohneinheiten - jeweils Ein- oder Zweiraumwohnungen - saniert. In weiteren drei Teilabschnitten soll die Sanierung aller Wohneinheiten bis 2016 abgeschlossen sein. Auch der Flur des Gebäudes wird dann saniert.

"Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es unser Ziel, zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen", sagt Daniela Kock, Geschäftsführerin der BWZ. Bei der Begehung der frisch sanierten Einraumwohnung präsentiert die Geschäftsführerin ein modernes 40-Quadratmeter-Domizil. Das Bad ist klein, aber durch die ebenerdige Dusche und die dunklen Bodenfliesen sehr modern. Im Wohn- und Schlafzimmer ist ein heller PVC-Boden verlegt. Die kleine Küche wirkt durch die weiß-glänzenden Wandfliesen relativ geräumig. Noch kommen nicht alle Bewohner des Gebäudes in den Genuss einer solch modernen Wohneinheit. 58 Wohnungen müssen noch saniert werden. Mit der Sanierung der nächsten Stränge wird Anfang des neuen Jahres begonnen.

"Die Mieter haben immer wieder Vorschläge und Anregungen gegeben, wie sie sich altersgerechtes Wohnen vorstellen. Diese Vorschläge sind bei der Sanierung der Wohnungen mit eingeflossen", erklärt Daniela Kock. Das Investitionsvolumen für das Projekt beträgt 900 000 Euro. Hiervon wurden in diesem Jahr 350 000 Euro investiert. Dieses Geld floss nicht allein in die Sanierung der zwölf Wohneinheiten. Alle 70 Wohnungen haben bereits neue Fenster erhalten. Auch für die Fassadengestaltung sowie die Neugestaltung versuche die BWZ noch Mittel zu generieren, so Daniela Kock.

Der Wohnblock stand im Oktober in der Öffentlichkeit. Damals hatte es in einer Wohnung gebrannt. Auf die Sanierungsarbeiten hatte das keinen Einfluss, erklärt Kock. Noch immer ist die Wohneinheit nicht bewohnbar.

Das Gebäude wurde 1989 erbaut und befindet sich seit 1993 in der Hand der BWZ. Anfang des Jahres entstand darin ein Beratungszentrum, das den Mietern einen Eindruck über die Möglichkeiten des altersgerechten Wohnens geben will. Hierbei kooperiert die BWZ mit der Gesellschaft für Prävention im Alter e.V. (PiA).

Bilder