Unbekannte Täter haben im Verlaufe des zurückliegenden Wochenendes den Loburger Jugendclub heimgesucht und dabei fast die gesamte Unterhaltungselektronik gestohlen. Der Sachschaden liegt nach ersten Einschätzungen bei mindestens 5000 Euro.

Loburg l Die Diebe kamen durch ein Fenster auf der Rückseite des am Schulplatz gelegenen Gebäudes. Sie zerschlugen eine Fensterscheibe und gelangten so ins Innere des Jugendclubs. Eine unter das Fenster geschobene Gartenbank ersetzte dabei die Leiter.

Im Haus steuerten die Einbrecher zielsicher einen abgeschlossenen Schrank an, in dem an diesem Wochenende Spielkonsolen und ein Tablet-Computer eingeschlossen waren. Einen CD-Player, veraltete Computertechnik und zwei in die Jahre gekommene Lautsprecherboxen ließen die Einbrecher stehen. Dagegen wurde das gesamte Medienregal samt Viedeo-Beamer der Marke Optima und einem Auna-Verstärker geplündert, der Blaupunkt-Flachbildfernseher wurde von der Wand gerissen und dazu sogar die Kabel durchgeschnitten. Weiterhin fehlen seitdem Einbruch am Wochenende ein Laptop und eine mobile Gesangsanlage (Yamaha Stage Pas 300), ein Mikrofon-Koffer und weiteres Zubehör für das Band-Projekt, mit dem Sozialarbeiter Hartmut Bernetzki, die Jugendlichen zu begeistern wusste.

Täter kannten sich aus

Für den Betreuer der Einrichtung, die von der evangelischen Kirchengemeinde Loburg getragen wird, ist der Einbruch ein Schlag ins Gesicht: "Der Club wird derzeit richtig gut von den Kindern und Jugendlichen genutzt. Und jetzt sowas..." Täglich kommen 20 bis 30 junge Loburger im Alter von neun bis 17 Jahren in die Einrichtung zwischen der Grundschule und der Laurentius-Kirche.

"Die Täter kannten sich im Jugendclub ganz offensichtlich gut aus und wussten genau, wo hier etwas zu holen ist", glaubt Barnetzki. Lagerräume, in denen keine Wertsachen stehen, rührten die Täter gar nicht erst an.

Hartmut Barnetzki geht von einem Gesamtschaden von mindestens 5000 Euro aus. Er hofft darauf, dass die Tat von möglichen Zeugen beobachtet wurde. Entdeckt wurde der Einbruch von dem Jugendarbeiter am Montagmorgen, letztmalig im Haus war Bernetzki am Sonnabendnachmittag gewesen. Infrage kommen als Tatzeitraum vermutlich die Nächte zu Sonnabend oder zu Sonntag. Die Kriminalpolizei konnte am Tatort Spuren sichern.