Walternienburg (pwi) l Das Hochwasser vom Juni 2013 hatte den Walternienburger Sportplatz samt Sportlerheim unter Wasser gesetzt. Ende des vergangenen Jahres konnte nun die Maßnahme der Wiederherstellung des Platzes, als Beseitigung von Hochwasserschäden, durchgeführt werden. Soweit war man mit dem Sportplatz bis zum Jahresende fertig geworden, nur die Rasensaat fehlt noch. Da, wo alsbald wieder sattes Grün flächendeckend wachsen soll, stehen jetzt Pfützen nach der Schmelze des bisschen Schnees zum Jahreswechsel und den Regenfällen.

Einladend zu sportlichen Höchstleistungen sieht zumindest die neue Weitsprunggrube aus, und auch das Sportlerheim macht wieder einen guten Eindruck. "Das Sportlerheim ist soweit fertig, wie es ging", so der Walternienburger Ortsbürgermeister Heinz Reifarth. Wann alles wieder in Betrieb genommen wird, ist offen. Es sieht zwar soweit gut aus für die Ortschaft, die Schule und den Sportverein, die Anlage demnächst wieder nutzen zu können, aber der Ortsbürgermeister wäre glücklicher gewesen, wenn es gelungen wäre, den Sportplatz an einem hochwassersicheren Standort neu zu errichten. "Wo bleibt die Nachhaltigkeit?", fragt er. Nach dem Hochwasser 2002 wurde der Sportplatz schon einmal erneuert, nun werden vielleicht wieder die mehr als 160000 Euro in den Sand, beziehungsweise ins Wasser gesetzt, bei der nächsten Überflutung.

"Die Verwaltung hatte sich sehr um einen anderen Standort bemüht," so Heinz Reifarth. Aber dafür gab es keine Genehmigung. Die Mittel wurden nur für die Beseitigung der Schäden am alten Standort ausgereicht. Auch mit der Ausführung der Laufbahn in Tenne statt in pflegeleichterem Kunststoff muss man sich abfinden. Eine Kunststoffbahn war eben auch nicht förderfähig.

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