Die Pause zum Jahreswechsel ist vorüber. Das Team von Kornmuseum und Aktivwerkstatt startet in das neue Veranstaltungsjahr. Im Plan sind vor allem altbewährte und beliebte Angebote. Die Nuthaer freuen sich auf viele große und kleine Gäste aus nah und fern.

Nutha l Den Brückentag am Montag nutzte das Team des Kornmuseums in Nutha, um sowohl im Gemeindehaus, als auch im Kornmuseum und der Aktivwerkstatt aufzuräumen und alles für die bevorstehende Kreativ- und Veranstaltungssaison vorzubereiten. Zum sechsköpfigen Team gehören die Nuthaer Ortsbürgermeisterin Sylvia Rothe, Birgit Herrmann, Roswitha und Hubert Schrödter, Hildegard Schunke und Wolfgang Kienzler. Sie haben den Veranstaltungskalender erarbeitet und werden die Angebote absichern und betreuen oder haben Gäste, Experten für bestimmte Sachen engagiert. Eine zusätzliche Kraft, die in einer Maßnahme beschäftigt ist, steht im Moment nicht zur Verfügung. "Ein 1 Euro-Jobber würde uns schon reichen", so Sylvia Rothe. Eine Arbeitskraft sei beantragt und man hoffe, dass die dann für das Kornmuseum alsbald zur Verfügung steht.

Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 200 Leute an den Veranstaltungen im Kornmuseum teil. "An denen, die auf dem Programm standen", erläuterte Birgit Herrmann. Nicht mitgezählt sind die Besucher beim Tag der offenen Tür, Reformationstag, Dorffest sowie bei den Kindergeburtstagen und Klassenveranstaltungen. Sogar am letzten Schultag vor Weihnachten war 2014 noch eine Klasse da.

Nun geht die Aktivwerkstatt in das achte Veranstaltungsjahr. Was im vergangenen Jahr nicht so gut gelaufen ist, wurde aus dem Programm genommen, so Birgit Herrmann. So ist der Nachmittag zur Igelwohnung im Winter gestrichen, und auch die Blüten als Anstecknadeln wird es 2015 nicht geben, bei den sorbischen Ostereiern scheiterte es am Termin.

Doch die Renner sind wieder mit dabei. Das Gestalten mit Ton, das Bauen von Insektenhotels oder "Rund um den Kürbis" sind schon von Anfang an im Programm, so Birgit Herrmann. Einen guten Zuspruch fänden aber auch immer wieder die Frühlingssträuße, die geschmückt werden, und die Osterbasteleien, meistens auch das Fertigen von Adventsgestecken und -kränzen. Ganz neu sein wird in diesem Jahr das Kerzengießen zum Osterfest. Dazu kommt Imker Walter Friedrich aus Flötz nach Nutha und vorgesehen ist, dass die Kerzen aussehen sollen, wie Osterhasen. Was bis jetzt noch nicht im Programm steht, ist wieder ein Nähkurs über den LandFrauenverband und auch die Kräuterfachfrau Sabine Prietzel soll, wenn es klappt, noch einmal nach Nutha kommen.

Es dürfte also für jeden Geschmack etwas im Programm sein. "Bei uns sind Alte und Junge, Erwachsene und Kinder gleichermaßen gern gesehen", sind sich die Teammitglieder einig. "Wir freuen uns, wenn die Gäste zufrieden und mit glücklichen Gesichtern und etwas Selbstgemachten nach Hause gehen", so Roswitha Schrödter, "das ist dann unser Lohn dafür, dass wir das hier machen."

"Viele ältere Damen kommen gern, weil man auch noch gemütlich sitzen kann bei Kaffee und Kuchen und dabei noch das ein oder andere Rezept mitzunehmen ist", erzählte Birgit Herrmann.

Von jüngeren Besuchern weiß Roswitha Schrödter zu berichten, dass sie die familiäre Atmosphäre schätzen und, dass sich jeder nach Lust und Laune entfalten könne. Ein "harter Kern" ist bei fast allen Angeboten zugegen. Viele, die einmal da waren, sind begeistert und kommen gern wieder, bringen Bekannte oder Freunde mit, und so hat das Kornmuseum einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt. Wer noch nicht da war, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen.

 

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