Der Jahresbeginn ist stets der ideale Anlass zur Rückschau. Der Blick in die Statistik der Stadt Zerbst fällt grundsätzlich positiv aus. 2014 konnten mehr Geburten und Eheschließungen als im Vorjahr verzeichnet werden.

Zerbst l Genau 222 neue Erdenbürger sind 2014 im Standesamt der Stadt Zerbst angemeldet worden. Damit erblickten drei Kinder mehr das Licht der Welt als im Vorjahr. Die meisten Geburten konnten mit 34 Neugeborenen im Juni verzeichnet werden, immerhin 28 waren es im September. Während im kürzesten Monat des Jahres, dem Februar mit seinen 28 Tagen nur elf Sprösslinge registriert wurden.

Beliebtester Vorname, den die Eltern bei den Mädchen vergaben, war Sophie (sechs Mal). Gleichauf lagen Charlotte und Luisa (jeweils fünf Mal). Damit liegen die Zerbster nicht im bundesweiten Trend. Dort führt Emma die Liste an, gefolgt von Mia und Hannah. Das gleiche trifft auf die Jungennamen zu. Während Ben vor Luis und Paul in ganz Deutschland am häufigsten auf der Geburtsurkunde steht, gefiel den Paaren unserer Stadt Finn (sechs Mal) am meisten. Aber auch Elias und Leon (jeweils vier Mal) schafften es weit nach vorn.

Beim Blick in die Statistik darf jener auf die Sterbefälle nicht fehlen. Leider mussten 306 Verstorbene erfasst werden. Zum Vergleich: 2013 gab es 303 Todesfälle.

Erfreulicher ist die Betrachtung der Eheschließungen. Hier ist die Entwicklung positiv. Insgesamt 115 Paare gaben sich 2014 das Ja-Wort, im Jahr zuvor waren es nur 109. Vor allem die beiden Sommermonate Juli und August wählten die Verliebten zum Heiraten aus. Auch der Wonnemonat Mai schnitt mit 16 Trauungen sehr gut ab.

Die meisten der Brautpaare tauschten im barocken Standesamt des Zerbster Rathauses die Ringe. Acht entschieden sich hingegen für das historische Ambiente der Walternienburger Wasserburg, während zwei im romantischen Trauzimmer des Bergfrieds der Lindauer Burganlage den Bund der Ehe schlossen. Auch eine Lebenspartnerschaft wurde im Juni eingegangen - zwei sind es 2013 gewesen, wie die Statistik verrät.