Für die Arbeitsgruppe Tourismus war 2014 ein erfolgreiches Jahr. Mehr als 500 Frauen, Männer und Kinder schlossen sich Wegewart Steffen Grafe bei seinen Touren durch die Einheitsgemeinde an.

Gommern l Beim Hinweisschild "Barockschloss" konnte der eine oder andere Passant nicht widerstehen und nahm es mit. "Die Schilder ersetzen wir nicht mehr, da zu vermuten ist, dass sie gleich wieder gestohlen werden", sagte Steffen Grafe. Die Arbeitsgruppe Tourismus im Stadtförderverein Wir für Gommern hatte sich vor wenigen Tagen getroffen, um Bilanz für das zurückliegende Jahr zu ziehen, und neue Ziele abzustecken. Insgesamt wurden im letzten Jahr 17 Schilder beschädigt, fünf konnten erneuert werden.

Während Steffen Grafe einen Arbeitseinsatz im Herbst aus beruflichen Gründen hatte absagen müssen, fand der Arbeitseinsatz im Heidegarten mit 48 Helfern guten Anklang.

505 Teilnehmer zählte der Wegewart 2014 auf seinen 37 (Rad-)Wanderungen, die er stets kostenlos anbietet. Auch der Verein unternahm eine Tour und blieb dabei von technischen Defekten verschont. Dieses Jahr gibt es eine Neuauflage.

Zusätzlich zu dem über den Stadtförderverein angebotenen Termin war Steffen Grafe mit Firmen, Familien und Gästeführern aus der näheren und weiteren Umgebung in Gommern unterwegs. Sein Fazit: "Die Leute wollen sich bewegen und dabei ihre Heimat kennenlernen. Ihnen gefällt es, wenn sie dabei an die Hand genommen werden."

Die Nachfrage nach den (Rad-)Wanderungen mit Steffen Grafe ist ungebrochen. Der erste Termin in diesem Jahr, die Winterwanderung am Valentinstag, ist schon lange ausgebucht.

Die Arbeitsgruppe beschäftigte sich bei ihrem Treffen mit Hinweisschildern für Gastronomen und Pensionen, sprach über Aktionen im Heidegarten. Neben zwei Arbeitseinsätzen im März und November soll der Garten über Führungen in die Radtouren eingebunden werden. Außerdem behält die Arbeitsgruppe den Tag der Architektur Ende Juni im Blick. Welche Angebote könnte es da in der Einheitsgemeinde geben?

Einen Blick auf Gommern gewährt eine neue DVD, die die Elbe von oben zeigt und vorrangig Schönebeck, Plötzky und Pretzien präsentiert.