Nicht nur Spaß, sondern auch "harte Arbeit" ist das Basteln von Traumfängern. Im Kornmuseum haben sich am Sonnabend zehn Besucher daran versucht. Ob Jung oder Alt, das Thema schien viele zu interessieren und vor allem zu begeistern.

Nutha l Mindestens einmal im Monat ist was los im Nuthaer Kornmuseum. Dieses Wochenende waren es die Traumfänger, oder besser gesagt das Basteln eben solcher.

"Eigentlich ist das schon fast so etwas wie eine Tradition bei uns", sagt Birgit Herrmann, Mitorganisatorin der Veranstaltung. Trotzdem hatte man sich im Vorjahr bewusst gegen die Veranstaltung entschieden. "Um es spannend zu halten."

Und der Plan scheint aufgegangen zu sein. "Es war immer eine gut besuchte Veranstaltung", weiß Herrmann. Trotzdem ist es für die Veranstalter immer spannend, denn anmelden muss sich niemand vorher. Zehn interessierte Besucher kamen und bastelten begeistert zusammen jeder seinen Traumfänger.

Aber dass das auch richtig anstrengend sein kann, damit hatte zumindest Ellen Biedermann nicht wirklich gerechnet. Sie und ihr Mann kamen extra aus Zerbst. "Wir hatten davon in der Volksstimme gelesen und fanden das eine tolle Idee", sagt Ellen Biedermann. Sie waren nicht zum ersten Mal im Kornmuseum, denn eigentlich kommen sie ursprünglich aus Niedernlepte. "Deshalb fühlen wir uns hier eigentlich auch fast schon heimisch", sagt Ellen Biedermann mit einem Lächeln.

Celina aus Zerbst war auch nicht das erste Mal im Kornmuseum. "So etwas habe ich vorher aber noch nie gebastelt", sagt sie und weiß schon wo das Endprodukt hängen soll. "Natürlich über meinem Bett."

Auch mit von der Partie war Ortsbürgermeisterin Sylvia Rothe. Sie ist bei fast jeder Veranstaltung mit dabei, bastelte auch dieses Mal wieder fleißig mit. Außerdem schaute sie dem ein oder anderen über die Schulter, half und klärte noch ein wenig auf. "So ein Traumfänger soll die bösen Träume fangen, so dass man besser schläft. Nur die guten Träume kommen durch."

   

Bilder