Viele flauschige Freunde erblickten gestern im Hort Kunterbunt das Licht der Welt. Mit Unterstützung des Deutschen Teddybären Museums fertigten die Mädchen und Jungen eigene Teddybären an.

Zerbst l Auch in der Ferienzeit ist im Hort Kunterbunt der Grundschule "Astrid Lindgren" viel los. Die Mädchen und Jungen haben gestern gemeinsam mit Marlies Przybilski vom Deutschen Teddybär Museum und der Hilfe ihrer Horterzieher kleine, flauschige Teddys erschaffen.

Die Mission "Teddybär" ging den Grundschülern leicht von der Hand. Zuerst mussten die Teddys mit weichem Füllmaterial befüllt werden. Dann wurden die prall gefüllten, noch namenlosen Kuschetierchen sorgsam zugenäht. Der letzte Stich führte von hinten einmal durch den Bärenbauch, bis der Faden vorn am Bauch wieder zu sehen war. Das ist die Geburtstunde des Teddybären - originalgetreu sogar mit Nabelschnur.

Wie bei einem echten Neugeborenen, fanden auch gleich die ersten Untersuchungen und Formalitäten statt. So wurde der neue Erdenbürger gewogen und begutachtet. Das Gewicht und der Name wurden im Bärenpass aufgenommen.

Auch der zehnjährige Robin hat einen Bären gebastelt. Seiner hat weißes Fell, einen roten Pullover an und einen Fußball in der Hand. Zuerst ist sich der Grundschüler unsicher, wie er seinen kleinen, flauschigen Freund nennen soll. Doch dann kommt es wie aus der Kanone geschossen: "Ich nenne ihn Manuel Neuer, mein Lieblingsspieler bei Bayern München."

Auch Milena ist von ihrem neuen Kuscheltier ganz angetan. Sie hat sich für ein Erdmännchen entschieden, dem sie den Namen Eddy gibt. "Es war ganz leicht das Kuscheltier zu befüllen und zuzunähen. Ich werde Eddy jetzt immer zum Kuscheln mit ins Bett nehmen."

Die Mädchen und Jungen haben in der vergangenen Ferienwoche schon viel erlebt. So fand ein hortinternes Tischtennisturnier statt und auch ein gemeinsamer Waldspaziergang.

Bei einer Rodeltour wurde auch das Winterwetter der letzten Tage ausgenutzt. Außerdem wurden Sparschweine gebastelt und Vogelfutterringe hergestellt. Über letztere freuen sich die Vögel, die sich auf dem Schulgelände pudelwohl fühlen.

   

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