Zerbst (dap) l Im Bereich des Klosterhofs neigt sich die Zerbster Stadtmauer nach innen. Es fehlt eine Fundament. Mit mehreren Stützpfeilern soll einer weiteren Schieflage des mittelalterlichen Bauwerks entgegen gewirkt werden. Deren stabile Verankerung bilden spezielle Bohrpfähle, die jetzt in den Boden gepresst wurden. Um zu verhindern, dass das bis zu fünf Meter hohe Gemäuer auf einer Länge von rund 46 Metern noch weiter kippt, investiert die Stadt Zerbst jetzt eine stattliche Summe. Kosten von rund 260000 Euro sind für die Maßnahme kalkuliert, die sich in zwei Abschnitte unterteilt.