Während kein Rasen auf dem Walternienburger Sportplatz wachsen kann, wird die Sanierung der Burgmauer fortgesetzt.

Walternienburg l "Mit dem Sportplatz kommen wir im Moment nicht weiter", musste der Walternienburger Ortsbürgermeister Heinz Reifarth bei der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates mitteilen. Wer immer mal schaut, ober sich vielleicht ein leichter grüner Teppich über die grau-braune Erdmasse legt, wird enttäuscht.

Das Rasentragschichtmaterial entspricht nicht den Anforderungen, dass hier Sportrasen wachsen kann. Es sind zu viele Fremdkörper im Material. Eine Freigabe zur Rasensaat gibt es nicht, informierte Heinz Reifarth. Ein bedauerlicher Zustand für Ortschaft und Sportverein. Der ausführende Betrieb wisse Bescheid, so der Ortsbürgermeister. Welche Möglichkeiten gibt es? Möglicherweise muss ein kompletter Austausch der Schicht erfolgen oder das eingebrachte Mate- rial muss durchgesiebt werden. Wie es also weiter geht, muss derweil noch geklärt werden.

Inzwischen ist jedoch das Sportlerheim soweit fertiggestellt. Hier machten nur noch die Türen aus den 80er Jahren Probleme. In blau-gelb erscheint das Objekt - den Farben des Vereins und der Ortschaft Walternienburg.

Mauersanierung wird fortgesetzt

Ab Montag soll nun auch die weitere Sanierung der Ringmauer der Walternienburger Burg in Angriff genommen werden. Eine Bauanlaufberatung hat bereits stattgefunden. Die Baustelleneinrichtung soll im Außenbereich erfolgen, erklärte Ortsbürgermeister Reifarth. Damit wird die Beeinträchtigung für die vielen Veranstaltungen auf der Burg gering gehalten.

Für die Schachtungen am zweiten Mauerbschnitt wird der Bereich dann auch innen entsprechend abgesperrt. Für die Bauausführung kann der Hintereingang genutzt werden. Auch Archäologen werden die bevorstehende Maßnahme begleiten.